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Frau um die 60 trocknet ein Glas ab

Frauen in den Wechseljahren schlafen umso besser, je mehr sie sich tagsüber bei Routine-Arbeiten bewegen.
© GordonGrand - Fotolia

Do. 28. März 2013

Wechseljahre: Aktive Frauen haben seltener Hitzewallungen

Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche vermiesen vielen Frauen in den Wechseljahren den Nachtschlaf. Einer US-amerikanischen Studie zufolge könnte es betroffenen Frauen aber helfen, sich tagsüber viel zu bewegen.

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Dabei sei es nicht einmal nötig, Sport zu treiben. Schon alltägliche Verrichtungen, beispielsweise Hausarbeiten oder sich um Kinder oder Eltern zu kümmern, reichten aus, um die Schlafqualität erheblich zu verbessern. So lautet das Ergebnis der Studie, die kürzlich online im Fachjournal "Menopause" veröffentlicht wurde. Eine Gruppe von US-Forschern hatte im Rahmen der sogenannten "Study of Women's Health Across the Nation" 52 Frauen zwischen 54 und 63 Jahren unter die Lupe genommen, die alle unter Hitzewallungen oder nächtlichen Schweißausbrüchen litten.

Für die Untersuchung führten die Frauen zum einen Studientagebücher, in denen sie ihren Schlaf bewerteten, und trugen kleine Geräte, die den Schlaf aufzeichneten. Zum anderen machten sie in Fragebögen Angaben darüber, wie aktiv sie am Tage waren und ob sie sich bei Hausarbeiten und anderen alltäglichen Verrichtungen bewegt oder Sport getrieben hatten.

Dabei kam heraus, dass aktive Frauen besser schliefen und während der Nacht seltener aufwachten. Der Zusammenhang war bei Hausarbeiten sogar eindeutiger als bei Sport. Einen Wermutstropfen gab es allerdings: Der positive Effekt der Bewegung war bei übergewichtigen Frauen nicht so stark wie bei schlanken Frauen. Warum das so ist, wollen die Forscher in weiteren Studien herausfinden.

FH

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