Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Rote-Bete-Saft senkt Blutdruck

Aktuelles

Ärztin misst etwas übergewichtigem jüngerem Mann den Blutdruck

Um durchschnittlich 10 mmHg konnte ein viertel Liter Rote-Bete-Saft am Tag in einer Studie den Blutdruck senken.
© Lsantilli - Fotolia

Di. 16. April 2013

Rote-Bete-Saft senkt Blutdruck

Nitrate im Essen könnten besser sein als ihr Ruf, zumindest wenn es um ihre Auswirkung auf das Herz-Kreislauf-System geht. Zu diesem Schluss kommen britische Forscher, die den Einfluss von Roter Bete auf den Blutdruck untersucht hatten. Für eine allgemeine Ernährungsempfehlung sei es jedoch noch zu früh.

Anzeige

In einer kleinen Studie konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass ein viertel Liter Rote-Bete-Saft am Tag den Blutdruck der Studienteilnehmer um durchschnittlich 10 mmHg senken konnte. Die positiven Auswirkungen auf beide Blutdruckwerte waren drei bis sechs Stunden nach Genuss des roten Getränks am deutlichsten, doch selbst nach 24 Stunden noch nachweisbar, berichten sie in der Fachzeitschrift Hypertension. Der Rote-Bete-Saft enthielt etwa 0,2 Gramm Nitrat, was ungefähr einer großen Schüssel Salat oder zwei Rote-Bete-Knollen entspreche, schreiben die Forscher. "Unsere Hoffnung ist, dass sich mit nitratreichem Gemüse, wie grünem Blattgemüse oder Roter Bete, die Herzgesundheit auf einfache Weise verbessern lässt", so Amrita Ahluwalia von der medizinischen Fakultät der Queen Mary Universität in London.

Nitrat wird im Körper zunächst zu Nitrit umgewandelt. In einem weiteren Schritt können unter anderem Nitrosamine entstehen, die sich in Tierversuchen als krebserregend erwiesen haben. Daher der schlechte Ruf dieser Substanz. Nitrat könnte neueren Studien zufolge aber auch positive Auswirkungen haben, nämlich dann, wenn es im Blut zu Stickstoffmonoxid umgewandelt wird. Dieses Gas weite die Gefäße und verbessere den Blutfluss, so die britischen Forscher. Dies und viele weitere gesundheitsfördernde Vorteile einer Ernährung, die reich an Obst und Gemüse ist, führen dazu, dass einige Fachleute mittlerweile nicht mehr generell vom Verzehr nitratreicher Lebensmittel abraten. Ihnen zufolge überwiegen die Vorteile einer abwechslungsreichen Ernährung die Nachteile.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Antibiotika-Reste nicht aufheben

Übrig gebliebene Tabletten dürfen nicht erneut auf eigene Faust eingenommen werden.

Low Carb verbrennt mehr Kalorien

Wer Kohlenhydrate weglässt, verbrennt insgesamt mehr Kalorien bei gleicher Energiezufuhr.

Das passiert, wenn Kinder wenig schlafen

Ein Schlafdefizit wirkt sich unter anderem auf die Ernährung und das Gewicht aus.

Wie lässt sich Schleim am besten lösen?

Husten wird oft durch zähflüssigen Schleim erschwert.

Schnarchen: Wann zum Arzt?

Schnarchen ist nicht nur lästig, sondern manchmal auch gefährlich.

Vitaminpräparate sind oft unnötig

In welchen Lebensmitteln alle notwendigen Vitamine stecken, erfahren Sie hier.

Singen bessert Parkinson-Symptome

Die Wirkung kommt sogar der von Medikamenten nahe.

Broken-Heart-Syndrom birgt Gefahren

Einige Patienten sterben auch noch Jahre später an Komplikationen.

Männer sterben häufiger an Hautkrebs

Bei Frauen geht die Erkrankungsrate hingegen deutlich zurück.

Fisch lindert Asthma bei Kindern

Zwei Fisch-Mahlzeiten pro Woche bessern die Symptome deutlich.

Gesünder durch Schokolade mit Zink?

Die Kombination könnte den Körper vor oxidativem Stress schützen.

Warum Magnesium bei Diabetes so wichtig ist

Der Mineralstoff kann der Zuckerkrankheit vorbeugen und sogar vor Folgeschäden schützen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen