Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Spucken bei Babys ist meist harmlos

Aktuelles

Baby wird gefüttert

Sogenannten Spuckbabys hilft es, wenn man ihnen genügend Zeit zum Aufstoßen lässt.
© Elena Stepanova - Fotolia

Di. 30. April 2013

Spucken bei Babys ist meist harmlos

Viele frischgebackene Eltern machen sich Sorgen, wenn ihr Baby nach einer Mahlzeit immer wieder spucken muss. Doch in vielen Fällen ist der Rückfluss des Mageninhalts bei Säuglingen nicht krankhaft und schon leichte Veränderungen im Alltagsverhalten können dagegen helfen.

Anzeige

Zwei Drittel aller gesunden Babys spucken aufgrund ihrer Physiologie in den ersten Lebensmonaten häufig, schreiben US-amerikanische Kinderärzte in einem Report in der Fachzeitschrift Pediatrics. Abgesehen von der Tatsache, dass bei ihnen die Nahrung regelmäßig wieder hochkommt, haben diese Kinder meist keine weiteren Beschwerden und entwickeln sich normal. Bei diesen, im Englischen auch "happy spitters" genannten Säuglingen sollten Kinderärzte mit der Verschreibung von Medikamenten zurückhaltend sein, so der Rat der Mediziner. Stattdessen würden in den meisten Fällen schon leichte Veränderungen im Alltag gegen den Nahrungsrückfluss helfen, zum Beispiel eine veränderte Position beim Füttern, schreiben die Ärzte. Daneben wird bei Spuckbabys oft zu kleineren Mahlzeiten und genügend Zeit fürs Aufstoßenlassen geraten.

Medikamente wie Protonenpumpenhemmer sollten dagegen nur bei Kindern zum Einsatz kommen, die tatsächlich unter einer Refluxkrankheit leiden, so die Ärzte. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung, bei der das Erbrechen von Magensäften und -inhalt tatsächlich krankhaft ist und die von weiteren Symptomen wie Reizbarkeit, Gewichtsverlust, Nahrungsverweigerung, Husten oder Atembeschwerden begleitet wird.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Sorgen Darmbakterien für Multiple Sklerose?

Eine neue Entdeckung könnte die MS-Therapie deutlich verbessern.

Schluckbeschwerden: Hilfe vom Apotheker

Wenn der Hunger fehlt oder das Schlucken schwer fällt, weiß die Apotheke vor Ort Rat.

Widerspruchslösung für Organspenden

Notfallmediziner begrüßen das Konzept, das auch in Deutschland eingeführt werden soll.

Stärkt Vitamin D die Knochen doch nicht?

Eine große Analyse kommt zu einem überraschenden Ergebnis.

Richtige Pflege bei Reibeisenhaut

Mit der richtigen Creme und einem Peeling sind Betroffene gut beraten.

Blasenentzündung: Viel trinken beugt vor

Wer zu Harnwegsinfekten neigt, profitiert davon, täglich 1,5 Liter mehr zu trinken.

Neue Therapie zur Migräne-Prophylaxe

Das Medikament wird voraussichtlich Ende des Jahres zur Verfügung stehen.

Auto fahren trotz Augenerkrankung

Fahrassistenzsysteme können dabei unterstützen, stoßen jedoch auch an Grenzen.

Psychotherapie wird zu selten genutzt

Bei Depressionen werden oft ausschließlich Medikamente verordnet.

HIV-Selbsttests sind ab sofort erhältlich

Welche Tests empfehlenswert sind und worauf Anwender achten müssen, lesen Sie hier.

Wie gefährlich ist das West-Nil-Virus?

Das Virus hat sich in diesem Jahr in Europa ausgebreitet und zu vielen Erkrankungen geführt.

Infektion durch Listerien vorbeugen

Mit dieser Checkliste können schwere Lebensmittelinfektionen vermieden werden.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen