Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Richtig inhalieren in 5 Schritten

Aktuelles

Junges Mädchen bei der Anwendung eines Asthma-Sprays

Richtig zu inhalieren ist wichtig, damit z.B. Asthma-Medikamente wirken können.
© JPC-PROD - Fotolia

Do. 30. Mai 2013

Asthma-Spray: Richtig inhalieren in 5 Schritten

Viele Asthmatiker und Lungenpatienten atmen ihre Medikamente aus kleinen Inhalatoren ein. Apotheker geben Tipps, wie das am besten funktioniert.

"Apotheker können Asthmatikern und anderen Atemwegspatienten helfen. Die wichtigste Aufgabe: Den Einsatz von Inhalationsgeräten erklären." Das betonte Dr. Eric Martin, Apotheker aus Marktheidenfeld, auf einem großen Pharmazeutenkongress in Meran in Südtirol. Bei den Inhalatoren gibt es zwei verschiedene Modelle: Pulverinhalatoren und Dosieraerosole. Bei den Pulverinhalatoren sorgt der Patient allein mit seinem Luftsog dafür, dass das Arzneimittel in die Atemwege gelangt. Dosieraerosole unterstützen dies mit einem Treibgas, ähnlich wie eine Spraydose.

Folgende fünf Schritte helfen bei der Inhalation:

Anzeige

  • 1. Schritt: Vor der Inhalation langsam ausatmen. Bei Dosieraerosolen zusätzlich das Treibgas "scharf machen".

    2. Schritt: Das Gerät auslösen. Bei Dosieraerosolen möglichst langsam, bei Pulverinhalatoren möglichst kräftig einatmen.

    3. Schritt: Egal welches Gerät – möglichst tief einatmen, also die ganze Lunge einsetzen.

    4. Schritt: Im Anschluss den Atem für etwa fünf bis zehn Sekunden anhalten. Bereits vor der Atempause das Gerät absetzen.

    5. Schritt: Normal über den Mund oder die Nase ausatmen. Achtung: bei Pulverinhalatoren nicht versehendlich ins Gerät ausatmen.

Manchmal sorgen banale Ursachen dafür, dass es mit dem Inhalieren nicht klappt. Professor Dr. Michael Pfeiffer, Lungenfachmann aus Donaustauf, nannte auf der gleichen Veranstaltung ein Beispiel. "Einige Patienten vergessen zum Beispiel, die Kappe des Gerätes abzuziehen." Da hat selbst das beste Medikament keine Chance, zum Patienten zu kommen. Doch der Facharzt tröstet die Betroffenen: "Selbst 20 Prozent meiner Medizinstudenten passiert das." Umso wichtiger sei es, dass der Arzt oder Apotheker richtig erklärt, wie ein Inhalator funktioniert.

PEF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Sorgen Darmbakterien für Multiple Sklerose?

Eine neue Entdeckung könnte die MS-Therapie deutlich verbessern.

Schluckbeschwerden: Hilfe vom Apotheker

Wenn der Hunger fehlt oder das Schlucken schwer fällt, weiß die Apotheke vor Ort Rat.

Widerspruchslösung für Organspenden

Notfallmediziner begrüßen das Konzept, das auch in Deutschland eingeführt werden soll.

Stärkt Vitamin D die Knochen doch nicht?

Eine große Analyse kommt zu einem überraschenden Ergebnis.

Richtige Pflege bei Reibeisenhaut

Mit der richtigen Creme und einem Peeling sind Betroffene gut beraten.

Blasenentzündung: Viel trinken beugt vor

Wer zu Harnwegsinfekten neigt, profitiert davon, täglich 1,5 Liter mehr zu trinken.

Neue Therapie zur Migräne-Prophylaxe

Das Medikament wird voraussichtlich Ende des Jahres zur Verfügung stehen.

Auto fahren trotz Augenerkrankung

Fahrassistenzsysteme können dabei unterstützen, stoßen jedoch auch an Grenzen.

Psychotherapie wird zu selten genutzt

Bei Depressionen werden oft ausschließlich Medikamente verordnet.

HIV-Selbsttests sind ab sofort erhältlich

Welche Tests empfehlenswert sind und worauf Anwender achten müssen, lesen Sie hier.

Wie gefährlich ist das West-Nil-Virus?

Das Virus hat sich in diesem Jahr in Europa ausgebreitet und zu vielen Erkrankungen geführt.

Infektion durch Listerien vorbeugen

Mit dieser Checkliste können schwere Lebensmittelinfektionen vermieden werden.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen