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Portrait von zwei lachenden Frauen im Fitnesscenter

Auch wer erst im mittleren Lebensalter mit Sport beginnt, profitiert davon.
© Robert Kneschke - Fotolia

Do. 16. Mai 2013

Besser spät, als nie: Sport beugt Herzschwäche vor

Es ist nie zu spät, um etwas für die Fitness zu tun. Auch wer erst im mittleren Lebensalter mit Sport beginnt, kann US-amerikanischen Forschern zufolge die Gefahr, an einer Herzschwäche zu erkranken, deutlich senken.

Die Wissenschaftler von der University of Texas in Dallas hatten die Fitness von über 9.000 Männern und Frauen über 48 Jahren anhand von zwei Fitness-Tests im Abstand von acht Jahren eingestuft. Nach insgesamt 18 Jahren verglichen sie diese Ergebnisse mit Daten zu Krankenhausaufenthalten wegen Herzinsuffizienz. "Menschen, die zu Beginn der Studie nicht fit waren, hatten nach ihrem 65. Lebensjahr ein erhöhtes Risiko für eine Herzinsuffizienz", sagte Hauptautor Ambarish Pandey. Allerdings konnten Studienteilnehmer, die etwas für ihre körperliche Fitness taten und beim zweiten Fitnesstest nach acht Jahren besser abschnitten, ihr Risiko deutlich verringern, so der Internist.

Als Maßeinheit für die Fitness hatten die Forscher das metabolische Äquivalent (MET) verwendet, mit dessen Hilfe die Leistungsfähigkeit, zum Beispiel auf einem Laufband, gemessen werden kann. Es stellt den Energieverbrauch einer Aktivität im Vergleich zum Ruheumsatz dar. Für jede Verbesserung der Fitness um ein MET, sank die Gefahr, an einer Herzschwäche zu erkranken, um 20 Prozent. Wenn beispielsweise ein 40-Jähriger seine Geschwindigkeit beim Joggen von 12 Minuten pro Meile auf 10 Minuten pro Meile verbessern konnte, was einer Verbesserung von 12 MET entspreche, verringerte sich seine Gefahr, an einer Herzschwäche zu erkranken, um 40 Prozent, verdeutlicht Pandey.

HH

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