Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Heuschnupfen-Mittel auch für Schwangere

Aktuelles

Schwangere wird von ihrer Ärztin zu Medikamenten beraten

Vor der Einnahme von Medikamenten in der Schwangerschaft den Arzt lieber einmal zu viel als zu wenig fragen.
© Dmitriy Melnikov - Fotolia

Di. 28. Mai 2013

Heuschnupfen: Welche Mittel sich für Schwangere eignen

Die Pollensaison ist in vollem Gange und verschont auch Schwangere nicht. Christof Schaefer vom Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie an der Charité in Berlin gibt zusammen mit der Techniker Krankenkasse Tipps, welche Mittel in Absprache mit dem Arzt werdenden Müttern Linderung verschaffen können:

Anzeige

  • Zum Beispiel Augentropfen und Nasensprays, welche die Antihistaminika Azelastin oder Levocabastin enthalten, beziehungsweise Cromoglicinsäure, das zur Vorbeugung allergischer Reaktionen verwendet wird. Bei diesen Mitteln sei bisher keine nachteilige Wirkung auf die Entwicklung des Kindes bekannt geworden, so Schaefer.
  • Kommt durch die stark verstopfte Nase kaum noch Luft, können abschwellende Nasentropfen oder -sprays, die Xylometazolin oder Oxymetazolin enthalten, helfen. Werden diese Mittel nur wenige Tage angewendet, bestehe nach aktuellem Wissensstand kein Risiko, sagt Schaefer.
  • Manchmal ist es mit Sprays und Tropfen nicht getan. Dann gibt es mit den Arzneistoffen Loratadin oder Cetirizin, die ebenfalls zur Gruppe der Antihistaminika gehören, zwei Alternativen zum Schlucken. Dies seien gut untersuchte Wirkstoffe, bei denen bisher keine Nebenwirkungen für das Kind beschrieben seien, so der Berliner Kinderarzt.
  • Auch kortisonhaltige Asthmasprays sind Schaefer zufolge für das Ungeborene unbedenklich.
  • Des Weiteren gelten für schwangere Frauen die gleichen Verhaltenstipps, wie für andere Heuschnupfen-Geplagte auch: Bei verschlossenem Fenster schlafen, am besten bei Regen lüften und vor dem Schlafen duschen und Haare waschen.

Weitere Informationen zu Arzneimitteln in der Schwangerschaft des Pharmakovigilanz- und beratungszentrums für Embryonaltoxikologie der Berliner Charité finden sich im Internet unter www.arzneimittel-in-der-schwangerschaft.de

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Sport senkt Bluthochdruck effektiv

Die Wirkung gleicht sogar der von Medikamenten, wie eine Studie zeigt.

Kortison-Nasensprays wieder auf Rezept

Ärzte können Allergikern wieder Nasensprays auf Kosten der Krankenkassen verordnen.

Hörverlust deutet auf frühen Tod hin

Auch die familiären Beziehungen spielen dabei offenbar eine Rolle.

Was tun bei trockenen Augen?

Trockene Heizungsluft, eisige Kälte und Wind machen vielen Menschen Probleme.

Gene steuern, wie viel wir uns bewegen

Ob sich jemand im Alltag viel bewegt, bestimmt offenbar auch das Erbgut.

Antidepressiva bei Herzschwäche?

Viele Medikamente sind für Herzkranke nicht geeignet.

Die Menstruation ist oft ein Tabuthema

In vielen Regionen der Welt sind Frauen und Mädchen dadurch stark benachteiligt.

Resistenzen: Vom Tier auf den Menschen

60 Prozent aller Krankheiten des Menschen sind auf Tiere zurückzuführen.

Duftkerzen können Allergien auslösen

Einige Duftstoffe, die zum Beispiel in Kerzen stecken, sind für die Gesundheit bedenklich.

Anhaltenden Knieschmerz abklären lassen

Die Schmerzen können ein Warnzeichen für fortschreitende Arthrose sein.

Ist Nasenbohren gefährlich?

Gefährliche Pneumokokken könnten sich auf diese Weise übertragen.

Ein Marathon belastet das Herz

Kürzere Distanzen wie ein Halbmarathon belasten den Herzmuskel weniger stark.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen