Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Männer: Vegetarier sind gesünder

Aktuelles

Junges lächelndes Paar vor Gemüseregal, Frau trägt eine Papiertüte mit Gemüse in der Hand

Vegetarier, und hier besonders die Männer, profitieren von einer vegetarischen Lebensweise.
© pressmaster - Fotolia

Di. 04. Juni 2013

Männer: Vegetarier sind gesünder

Viele Männer ernähren sich nach dem Motto "Fleisch ist mein Gemüse". Doch gerade ihnen würde eine fleischlose Ernährung guttun, wie kalifornische Forscher jetzt in einer Studie mit über 70.000 Menschen herausfanden. So sind Vegetarier – eben vor allem männliche – weniger krank und haben eine geringere Sterblichkeit als Fleischesser.

Anzeige

Die Wissenschaftler hatten die Studienteilnehmer für ihre Forschungsarbeit in fünf Kategorien unterteilt: Nicht-Vegetarier, Halb-Vegetarier, die gelegentlich doch Fleisch essen, sogenannte Pesco-Vegetarier, die aber Fisch und Meeresfrüchte essen, sogenannte Ovo-Lacto-Vegetarier, die Milchprodukte und Eier essen, sowie Veganer, die auf alle tierischen Produkte verzichten. Sie verglichen die Ernährungsgewohnheiten mit der Sterblichkeitsrate in einem Zeitraum von rund sechs Jahren und mit den Krankheiten, die zum Tod geführt hatten. Bei Vegetariern, alle vegetarische Untergruppen zusammengenommen, lag die Sterberate um 12 Prozent niedriger als bei Nicht-Vegetariern. Ein deutliches Ergebnis trat vor allem bei Männern zutage, bei denen ein weitgehender Verzicht auf Fleisch mit weniger durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachten Todesfällen einherging.

Obwohl ihre Ergebnisse die Vermutung nahelegen, dass eine vegetarische Lebensweise tatsächlich zu einem längeren Leben führe, sei der kausale Zusammenhang jedoch nicht eindeutig geklärt, schränken die Forscher ein. Dass eine vegetarische Lebensweise mit einer verringerten Gefahr für chronische Erkrankungen, wie beispielsweise Bluthochdruck, metabolisches Syndrom, Diabetes oder Erkrankung der Herzkranzgefäße zusammenhänge, werde in Forschungskreisen übrigens schon länger diskutiert, schreiben die Forscher, die ihre Ergebnisse online in der Zeitschrift JAMA Internal Medicine vorstellten.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Fraktur: Ultraschall statt Röntgen?

Ein gebrochener Arm lässt sich auch mittels einer Ultraschalluntersuchung diagnostizieren.

Kaugummis schützen vor Karies

Das Kauen von zuckerfreien Kaugummis ist ein wirksames Mittel, um Karies vorzubeugen.

Yoga gegen schlechten Schlaf und Schmerzen

Eine Therapie ist manchmal auch ohne Medikamente möglich.

Experten warnen vor Aluminium

Vor allem für Kinder ist Aluminium eine Gefahr für die Gesundheit.

Sorgen Statine für Gedächtnisstörungen?

Patienten, die Cholesterinsenker einnehmen, müssen sich keine Sorgen machen.

Fakten und Mythen über Antibiotika

Muss man die Packung wirklich bis zum Ende nehmen? Experten klären auf.

Demenz: 6 Tipps für pflegende Angehörige

Einige Dinge können für Entlastung sorgen, etwa das Engagieren einer Nachtpflege.

Was hilft Babys gegen Bauchweh?

Forscher haben die Wirkung verschiedener Hausmittel systematisch untersucht.

Diclofenac für Herzpatienten riskant

Trotzdem wird das Schmerzmittel immer noch von vielen Ärzten verschrieben.

Brustkrebs: Sport verbessert Prognose

Das gilt auch, wenn Frauen erst nach der Diagnose damit anfangen.

Krafttraining sorgt für ein gesundes Herz

Die Muskelmasse gibt Hinweise auf das künftige Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Was hilft bei häufigen Wadenkrämpfen?

Maßnahmen wie Dehnen und Magnesium haben nicht bei allen Patienten Erfolg.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen