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Stechmücke auf einem Arm

Sobald das Wetter wärmer wird, zeigen sich immer mehr Stechmücken.
© Marta Tobolova - Fotolia

Do. 06. Juni 2013

Was gegen Mückenstiche hilft

Endlich ist es wärmer und die Temperaturen verführen dazu, selbst am Abend noch draußen zu sitzen – mit kurzen Ärmeln und kurzen Hosen. Doch gerade die nackte, ungeschützte Haut ist es, auf die Mücken fliegen. Kaum jemand, der den Sommer ohne Mückenstiche übersteht. So unbemerkt der Stich meist ist, so lästig sind die Folgen: Rötung, Schwellung und ein tagelang anhaltender Juckreiz. Kratzen ist tabu, doch es gibt andere (Haus-)Mittel, die Linderung verschaffen können.

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  • Aus der Küche: Zu den zahlreichen Hausmitteln, die gegen Mückenstiche helfen sollen, zählen viele, die sich in der Küche finden, zum Beispiel Essig, eine halbierte Zwiebel, eine Zitronenscheibe oder Honig, die auf den Stich gelegt, getröpfelt oder getupft werden.
  • Aus Wiese und Garten: Eine alte Heilpflanze, die unter anderem auch bei Insektenstichen verwendet wird, ist der Spitzwegerich. Auf den Stich aufgetragen, soll der Spitzwegerichsaft die Entzündung und den Juckreiz lindern. Den Saft erhält man, indem man die Blätter leicht reibt, rollt oder drückt.
    Weitere Pflanzen, die bei Mückenstichen hilfreich sein können, sind zum Beispiel Arnika, die entzündungshemmend wirkt und zum Beispiel als kühlendes Arnika-Gel Linderung verschafft, oder Lavendel, das als Lavendelöl gegen den Juckreiz helfen kann.
  • Aus dem Eisschrank: Eiswürfel oder Kühl-Pack, da Kälte gegen Juckreiz hilft und Schwellungen vermindert. Das Eis sollte allerdings nie direkt auf die Haut gebracht werden, da dies die Hautzellen schädigen kann. Ist nichts Kühlendes vorhanden, lässt sich ein gewisser, wenn auch nicht ganz so starker Kühleffekt auch mit Spucke erzielen.
  • Aus der Apotheke: Neben pflanzlichen Alternativen gibt es in Apotheken rezeptfreie Gels, Salben oder Cremes gegen den Juckreiz, die zum Beispiel Antihistaminika wie Chlorphenoxamin, Bamipin, Dimetinden oder Tripelenamin enthalten. Es handelt sich dabei um Wirkstoffe, die antiallergisch sind. Bei starker Schwellung oder starkem Juckreiz können unter Umständen auch kortisonhaltige Cremes oder Salben helfen, die ohne Rezept in Apotheken erhältlich sind. Hier lässt man sich am besten durch den Apotheker beraten.

HH

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