Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert 5 Tipps schützen vor Küchen-Keimen

Aktuelles

Mutter und Tochter beim Gemüse schneiden in der Küche

Am besten ist es, für Gemüse andere Schneidunterlagen und Messer zu nutzen als für Fleisch.
© Ilike - Fotolia

Di. 11. Juni 2013

5 Tipps schützen vor Küchen-Keimen

Viele Magen-Darm-Erkrankungen gehen auf das Konto von Bakterien, darunter auch solchen, die in der eigenen Küche vorzufinden sind. Hygiene in der Küche und beim Kochen ist daher das A und O. Ein paar einfache Maßnahmen helfen, Salmonellen und Co in Schach zu halten.

Anzeige

Ein Hauptproblem ist, dass sich Bakterien zum Beispiel auf rohem Fleisch oder Fisch rasend schnell vermehren können. Von dort gelangen sie bei der Zubereitung leicht auf andere Lebensmittel wie Salat und werden verzehrt. Experten sprechen hier von Kreuzkontamination. Diese kann über unsaubere Hände, Küchentücher, Wischlappen, Arbeitsflächen, Messer oder Brettchen geschehen. Um dem vorzubeugen, hat der TÜV Rheinland folgende Tipps:

  • Die Hände vor aber auch zwischen den einzelnen Arbeitsschritten mit Seife waschen. Die Ringe, bevor es ans Kochen geht, ablegen, denn unter diesen finden Bakterien Unterschlupf und können sich trotz Händewaschens halten.
  • Unterschiedliche Tücher zum Abtrocknen der Hände und der Kochutensilien verwenden, also Hand- und Geschirrtücher.
  • Am besten ist es, für verschiedene Lebensmittel, wie Fleisch und Gemüse, unterschiedliche Schneidunterlagen und Messer zu haben. Unterschiedliche Farben können helfen, diese besser auseinander zu halten. Risse und Schneidespuren in Brettchen sind ebenfalls Nischen, in denen sich Keime halten und vermehren können.
  • Die Kochutensilien heiß abwaschen und mit Spülmittel oder Seife reinigen. "Viele Keime sterben erst bei Temperaturen zwischen 65 und 100 °C ab", so Melanie Bauermann, Sachverständige für Lebensmittel vom TÜV Rheinland. Deshalb sollte auch die Spülmaschine im Heißprogramm laufen.
  • Besonders die Spüllappen mit ihrem feuchten Milieu liefern Bakterien ein hervorragenden Nährboden. Deshalb sollten Lappen mehrmals pro Woche mit heißem Wasser gereinigt werden. Hierzu könnten Köche zum Beispiel auch das heiße Kochwasser nach dem Nudelkochen über die Lappen schütten, rät Melanie Bauermann. Darüber hinaus kann man in der Mikrowelle Bakterien abtöten, wobei der Spüllappen feucht sein muss und kein Metall enthalten darf. Generell lautet der Rat, Lappen und Geschirrtücher mindestens einmal pro Woche bei 60 Grad Celsius zu waschen und regelmäßig zu wechseln.

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Thema der Woche: Multiple Sklerose

Bislang ist die Krankheit nicht heilbar, lässt sich aber mit Medikamenten gut behandeln.

Wie Ernährung das Krebsrisiko beeinflusst

Einige Lebensmittel erhöhen die Entzündungsaktivitäten im Körper.

Herzkrankheiten sind Todesursache Nr. 1

Vor allem Frauen sind Risikopatienten, wie der Deutsche Herzbericht zeigt.

Wie gefährlich ist die Schweinepest?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung äußert sich zum Gesundheitsrisiko für Verbraucher.

Radfahren schadet der Manneskraft nicht

US-Forscher geben Entwarnung für Freizeit- und Sportradler.

NAI vom 15.1.2018: Gesunde Zähne zeigen

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten startet die neue Serie „Gesunde Zähne zeigen“.

Thema der Woche: 7 Tipps für Erkältete

Mit diesen Tipps sind Sie schnell wieder auf den Beinen.

Nahrungsergänzung: Neue Höchstmengen

Experten haben ihre Empfehlungen für Vitamine und Mineralstoffe aktualisiert.

Säuglingsmilch nicht selbst herstellen

Solche Milch liefert unter Umständen nicht genug Nährstoffe und kann Babys krank machen.

EMS-Training: Nicht ohne Risiko

Der neue Trendsport kann unter Umständen Muskeln und Nieren schädigen.

Kleine Wunden selbst versorgen

Mit diesen Tipps lassen sich Schnitt- oder Schürfwunden ganz einfach selbst versorgen.

Sehfehler sind schuld an vielen Skiunfällen

Eine passende Skibrille kann Unfälle verhindern. Experten erklären, worauf es beim Kauf ankommt.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen