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Mann mit rasiertem Kopf und nacktem Oberkörper schläft auf dem Bauch

Männer, die am Wochenende ihr Schlafdefizit ausgleichen, halten ihr Risiko gering, an Typ-2-Diabetes zu erkranken.
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Mi. 19. Juni 2013

Männer: Extra-Schlaf beugt Diabetes vor

Viele freuen sich auf das Ende der Arbeitswoche, wenn es heißt: endlich Wochenende, endlich ausschlafen. Die Extraportion Schlaf sei vor allem Männern gegönnt, die sonst zu wenig Schlaf abbekommen. Denn bei ihnen könnte der Nachhol-Schlaf am Wochenende einer australisch-US-amerikanischen Studie zufolge das Risiko senken, an Diabetes Typ 2 zu erkranken.

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Die Wissenschaftler fanden heraus, dass sich die Insulinsensitivität bei Männern, die während der Woche zu wenig schliefen, den Schlaf jedoch in drei Nächten wieder aufholten, verbesserte. Die Insulinsensitivität beschreibt, wie empfindlich der Körper auf Insulin reagiert, dem Hormon, das den Blutzuckerspiegel reguliert. Behalte der Körper seine Insulinempfindlichkeit, könne dies der Entstehung von Diabetes Typ 2 vorbeugen, so die Forscher, die ihre Ergebnisse auf einer Tagung von Endokrinologen in San Francisco vorstellten.

Für ihre Untersuchung hatten die Wissenschaftler 19 Männer unter die Lupe genommen, die für gewöhnlich während der Arbeitswoche im Mittel nur etwas mehr als sechs Stunden schliefen und ihr Schlafdefizit am Wochenende mit einer Extraportion Schlaf von durchschnittlich 2,3 Stunden pro Nacht wieder aufholten. Für drei Nächte schlummerten die Männer nun in einem Schlaflabor zu unterschiedlichen Bedingungen: Einige durften zehn Stunden schlafen, andere nur sechs Stunden und wieder andere schliefen zwar auch zehn Stunden, bei ihnen sorgten jedoch Geräusche für einen weniger tiefen Schlaf. Um die Auswirkungen auf den Blutzucker- und Insulinspiegel messen zu können, aßen die Männer in dieser Zeit das Gleiche. Bei der Auswertung zeigte sich, dass Testpersonen, die alle drei Nächte zehn Stunden ungestört geschlafen hatten, eine bessere Insulinempfindlichkeit vorwiesen als jene mit Schlafentzug.

HH

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