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Seniorin arbeitet im Blumenbeet

Bei Arbeiten auf der Erde gilt die Devise: Lieber in die Knie gehen und den Rücken möglichst gerade lassen.
© mauritius images

Di. 02. Juli 2013

Rückenschonend gärtnern – so geht's

Jäten, Hacken, Graben, Mähen, Gießen – im Garten ist immer etwas zu tun. Üppige Blüten, saftiges Grün, Radieschen, Kartoffeln, Bohnen und Co. belohnen den fleißigen Gärtner. Doch so erholsam ein Garten für die Seele sein kann, so belastend ist manch ein Garteneinsatz für den Rücken. Eine rückenschonende Haltung kann hier vorbeugen.

Den Rücken zu schonen, heißt zum Beispiel, bei Arbeiten auf der Erde, wie beim Unkrautjäten, Aussäen und Vereinzeln oder beim Pflanzenschneiden, nicht gebückt zu arbeiten. Stattdessen lieber in die Knie gehen und den Rücken dabei möglichst gerade lassen. Es ist zum Beispiel möglich, beim Arbeiten mit einem Bein auf einem Kissen zu knien und das andere vorne aufzustellen.

Gartengeräte sind heute oft ergonomisch geformt und höhenverstellbar. Allgemein ermöglichen längere Stiele beim Arbeiten eine aufrechtere Haltung, während kürze zur gebückten Haltung zwingen. Und auch das Gewicht spielt eine nicht unwichtige Rolle. So schont eine leichtere Heckenschere den Rücken mehr als eine schwere.

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Eimer voll Unkraut, Säcke mit Sand, Gartenerde oder Mulch, Gartenabfälle und Baumschnitt: Immer wieder fallen im Garten schwere Dinge an, die von A nach B transportiert werden müssen. Besser ist es, diese zu rollen als zu tragen, zum Beispiel mit Hilfe einer Sack- oder Schubkarre. Müssen sie getragen werden, lieber weniger auf einmal tragen und dafür mehrmals gehen.

Zum Gießen lieber zwei Gießkannen mit etwas weniger Gewicht rechts und links tragen als eine schwere auf nur einer Seite. Auch hier gilt wie bei anderen Hebearbeiten: Das Anheben aus den Knien heraus mit geradem Rücken, nicht mit geraden Beinen und gekrümmtem Rücken.

Darüber hinaus tut man sich einen Gefallen, wenn man den Rücken allgemein kräftigt, zum Beispiel durch regelmäßige Rückengymnastik. Denn eine gut trainierte Rückenmuskulatur ist weniger anfällig als eine schwache.

HH

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