Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Bücherwürmer bleiben fit im Hirn

Aktuelles

Senior sitzt auf sommerlichem Balkon und liest ein Buch

Lesen hält das Hirn fit. Bis ins hohe Alter.
© Gerhard Seybert - Fotolia

Do. 04. Juli 2013

Bücherwürmer bleiben lange fit im Hirn

Für manche Menschen gibt es nichts Schöneres als ein gutes Buch. Dass dies auch noch gut für die grauen Zellen ist, haben US-amerikanische Wissenschaftler jetzt zeigen können. Lesen, Schreiben und andere Tätigkeiten, die das Gehirn stimulieren, erhalten demnach das Gedächtnis – in jedem Lebensalter.

Anzeige

Das Gedächtnis von Personen, die ihr Leben lang mit geistig stimulierenden Aktivitäten zu tun hatten, verschlechterte sich deutlich langsamer als das Erinnerungsvermögen von Menschen, die in dieser Hinsicht nicht aktiv gewesen waren. Abgesehen von Effekten, die durch körperliche Veränderungen im Gehirn verursacht worden waren, ließen sich immerhin 15 Prozent des Unterschieds mit geistig stimulierenden Aktivitäten, wie regelmäßigem Lesen oder Schreiben, erklären, berichten die US-Wissenschaftler online in der Zeitschrift Neurology.

Die Ergebnisse zeigen zudem, dass es auch im Alter noch vorteilhaft sein kann, regelmäßig ein Buch in die Hand zu nehmen. Der Rückgang der Gedächtnisleistung verlangsamte sich bei älteren Menschen, die noch häufig geistig aktiv waren, um 32 Prozent im Vergleich zu Personen mit normaler geistiger Aktivität. Dagegen verlief der Abbau bei jenen, die nur selten geistig aktiv waren, um fast 50 Prozent schneller als bei Studienteilnehmern mit durchschnittlicher Aktivität.

Die Forscher hatten für ihre Studie über sechs Jahre hinweg Gedächtnisleistung und Denkfähigkeit bei fast 300 älteren Studienteilnehmern jährlich getestet. Diese hatten zusätzlich Fragen zu Lese- und Schreibgewohnheiten sowie anderen geistig stimulierenden Aktivitäten in den verschiedenen Phasen ihres Lebens beantwortet. Nach ihrem Tod in einem Durchschnittsalter von 89 Jahren wurde eine Autopsie ihres Gehirns durchgeführt und dieses auf körperliche Anzeichen einer Demenz, wie Läsionen, Plaques und Fibrillen, untersucht.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Helfen Vitamine bei Mukosviszidose?

Spezielle Vitamine könnten die Antibiotika-Therapie deutlich verbessern.

Wenn Schwitzen krankhaft ist

Betroffene können einiges tun, um ihre Lebensqualität zu verbessern.

Antibiotika lindern Rückenschmerzen

Viele Patienten profitieren von diesem neuen Behandlungsansatz.

Thema der Woche: Anti-Stress-Tipps

Wer ständig unter Druck steht, kann krank werden. Lesen Sie hier, wie Sie gegensteuern können.

Welche Therapie bei Prostatakrebs?

Forscher haben die Risiken von vier Behandlungen miteinander verglichen.

Senkt Alkohol das Herz-Risiko?

Moderater Konsum schützt offenbar vor einigen Herzkrankheiten.

Heiraten ohne Niesen und Schniefen

Mit diesen 8 Tipps gestaltet das Brautpaar die Hochzeit garantiert allergikerfreundlich.

Würfelqualle: Was hilft nach Kontakt wirklich?

Forscher warnen: Viele gängige Erste-Hilfe-Tipps können die Verletzung verschlimmern.

So gelingt der Start ins Lauftraining

Mit diesen drei Tipps stellen sich schnell Erfolgserlebnisse ein.

Thema der Woche: Heuschnupfen

Mit diesen Tipps kommen Allergie-Geplagte gut durch das Frühjahr.

Zeitumstellung: Kinder vorbereiten

Gerade Babys und kleinen Kindern macht das Drehen an der Uhr zu schaffen.

E-Zigarette: Erster Schritt zum Rauchen?

Dampfen führt nicht automatisch auch zum Rauchen von herkömmlichen Zigaretten.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen