Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Kopfverletzung: Jetzt richtig handeln!

Aktuelles

Drei Kinder mit Fahrradhelmen radeln auf einem Weg auf die Kamera zu

Ein Helm kann bei Fahrradunfällen schwere Kopfverletzungen verhindern.
© pressmaster - Fotolia

Do. 11. Juli 2013

Kind mit Kopfverletzung: Jetzt richtig handeln!

Ein Sturz vom Baum oder mit dem Roller, ein Zusammenstoß oder Schlag beim Sport oder ein Verkehrsunfall – dies alles sind Gefahrenquellen, bei denen sich Kinder und Jugendliche ein Schädel-Hirn-Trauma zuziehen können. Doch wann müssen sie zum Arzt, wann möglichst schnell in eine entsprechende Klinik?

Von den rund 200 Kindern und Jugendlichen, die täglich ein Schädel-Hirn-Trauma erleiden, erholen sich die meisten danach wieder vollständig, so Experten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Aber nicht immer: So sterbe eines von 200 Kindern an den Folgen eines Schädelaufpralls. Eine fatale Folge, die sich unter Umständen verhindern ließe, wie die Mediziner wissen. Das wichtigste sei, dass ein Kind im Ernstfall in die richtige Klinik eingeliefert werde. Für eine optimale Versorgung müsse diese einen Computer- oder Kernspintomografen besitzen, eine neurochirurgische Operationseinheit sowie die Möglichkeit einer kinderintensivmedizinischen Betreuung, so Professor Gerhard Jorch, Präsidiumsmitlglied der DIVI.

Anzeige

Bei folgenden Symptomen nach einem Schädelaufprall ist schnelles Handeln gefragt, und es muss der Notarzt unter der Rufnummer 112 gerufen werden:

  • Das Bewusstsein ist eingetrübt oder trübt sich zusehends ein.
  • Es sind schwere äußere Schädelverletzungen erkennbar.
  • Der Aufprall erfolgte bei einer Geschwindigkeit von mehr als 30 Stundenkilometern.
  • Es fand ein Sturz aus über drei Metern Höhe statt.

Nicht immer sieht man jedoch gleich, wie leicht oder schwer eine Kopfverletzung ist. Deshalb raten die Experten, dass Eltern nach einem Unfall auf Anzeichen achten, bei deren Auftreten die Untersuchung durch einen Arzt sinnvoll ist. Dazu gehören:

  • Erbrechen,
  • starke oder zunehmende Kopfschmerzen,
  • Schielen oder andere Auffälligkeiten der Augen,
  • Verhaltens- und Wesensveränderungen,
  • neurologische Symptome wie Gefühlsstörungen oder Lähmungen.

DIVI/HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Thema der Woche: Magnesium

Für wen, in welcher Dosierung und wann besser nicht: Lesen Sie hier die wichtigsten Fakten über Magnesium.

Pizza & Co erhöhen das Risiko für Krebs

Das gilt auch für Normalgewichtige, wie eine neue Studie zeigt.

Schwitzende Hände: Was hilft?

Welche Produkte Betroffenen helfen können, erfahren Sie hier.

Deutsche zufrieden mit ihrer Gesundheit

Mehr als zwei Drittel schätzen ihren Gesundheitszustand positiv ein.

Mandeln verbessern die Cholesterin-Werte

Täglich eine Handvoll Mandeln zu essen, fördert die Herzgesundheit.

Diabetes: Leber sorgt für Folgeschäden

Bei Diabetes kann sich die Leber entzünden, was den Cholesterinspiegel in die Höhe treibt.

Thema der Woche: Zecken und Milben

Auch im Spätsommer lauern die Parasiten noch in Wiesen und Wäldern.

Pilzinfektion im Auge durch Kontaktlinsen

Augenärzte warnen: Eine solche Infektion kann dramatische Folgen haben.

Diabetes: Spiel hilft bei Zuckerkontrolle

Mit einem Online-Spiel kriegen Typ-2-Diabetiker ihren Blutzucker in den Griff.

Lebensmittelinfektion im Sommer vermeiden

Mit diesen Tipps können Sie Salmonellen & Co vorbeugen.

Neues Antibiotikum gegen Tripper?

Resistente Keime stellen die Medizin vor große Herausforderungen.

Hilft ein Protein bei Darmerkrankungen?

Die Aminosäure Tryptophan könnte den Darm vor Entzündungen schützen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen