Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Schlamm tut bei Arthrose gut

Aktuelles

Junger Asiatin wird auf den Rücken eine Schlammpackung aufgetragen

Schlammpackungen verhelfen Arthrose-Patienten zu mehr Beweglichkeit, einer höheren Lebensqualität sowie geringeren Schmerzen.
© paylessimages - fotolia

Mo. 15. Juli 2013

Schlamm tut bei Arthrose gut

Schlammpackungen können Patienten mit Kniegelenks-Arthrose helfen. Sie verbessern die Beweglichkeit und die Lebensqualität und verringern die Schmerzen der Patienten, wie spanische Forscher in einer Übersichtsarbeit berichten.

Anzeige

In allen Studien fanden die Forscher um Luis Espejo-Antúnez von der Extremadura Universität in Badajoz, Spanien, Verbesserungen in der Beweglichkeit, beim Schmerzempfinden und in der Lebensqualität der Teilnehmer. Die Lebensqualität erhöht sich dadurch, dass das Schmerzempfinden, die allgemeine Fitness und die Schlafqualität verbessert werden. Für eine verbesserte Beweglichkeit war eine Therapiedauer zwischen sechs Tagen und drei Wochen nötig. Auch die Inhaltsstoffe des verwendeten Schlamms spielen eine Rolle: Gegen den Schmerz wirkte mineralreicher natürlicher Schlamm aus dem Toten Meer besonders gut. Wie es zu diesen Effekten kommt und welche Schlammpackungen für welche Patienten am besten geeignet sind, ist aber noch nicht klar.

Die Forscher haben 20 Studien zum Thema Schlammpackungen bei Arthrose analysiert. Unter Schlammpackungen verstehen Espejo-Antúnez und seine Kollegen natürliche Produkte aus einer Mischung von Mineralwasser oder mineralhaltigem Heilwasser mit organischen oder anorganischen Materialien. Sie können therapeutisch als Schlammpackung oder Bad eingesetzt werden.

JM

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Grippe: Ansteckung durch Atmen

Grippeviren verbreiten sich offenbar leichter als bislang gedacht.

Antipsychotika nicht einfach absetzen

Ein abruptes Absetzen kann zu einem schweren Rückfall wie einer Psychose führen.

Thema der Woche: Multiple Sklerose

Bislang ist die Krankheit nicht heilbar, lässt sich aber mit Medikamenten gut behandeln.

Wie Ernährung das Krebsrisiko beeinflusst

Einige Lebensmittel erhöhen die Entzündungsaktivitäten im Körper.

Herzkrankheiten sind Todesursache Nr. 1

Vor allem Frauen sind Risikopatienten, wie der Deutsche Herzbericht zeigt.

Wie gefährlich ist die Schweinepest?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung äußert sich zum Gesundheitsrisiko für Verbraucher.

Radfahren schadet der Manneskraft nicht

US-Forscher geben Entwarnung für Freizeit- und Sportradler.

NAI vom 15.1.2018: Gesunde Zähne zeigen

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten startet die neue Serie „Gesunde Zähne zeigen“.

Thema der Woche: 7 Tipps für Erkältete

Mit diesen Tipps sind Sie schnell wieder auf den Beinen.

Nahrungsergänzung: Neue Höchstmengen

Experten haben ihre Empfehlungen für Vitamine und Mineralstoffe aktualisiert.

Säuglingsmilch nicht selbst herstellen

Solche Milch liefert unter Umständen nicht genug Nährstoffe und kann Babys krank machen.

EMS-Training: Nicht ohne Risiko

Der neue Trendsport kann unter Umständen Muskeln und Nieren schädigen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen