Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Keime auf Melonen: So schützen Sie sich

Aktuelles

Aufgeschnittene Cantaloupe-Melone, ein Stück auf einem Löffel

Um Melonen ungetrübt genießen zu können, ist es wichtig, Hygieneregeln bei der Zubereitung einzuhalten.
© anjelagr - Fotolia

Keimbelastete Melonen: So schützen Sie sich

Gerade im Sommer werden Melonen gerne und viel verzehrt. Allerdings können sie bei der Produktion, beim Transport oder bei der Lagerung mit krankmachenden Keimen verunreinigt werden, die dann bei der Zubereitung unter Umständen auf das Fruchtfleisch gelangen. Darauf weist das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hin und rät, geschnittene Melonen gekühlt und abgedeckt aufzubewahren oder rasch zu verzehren.

Schwangere, Kleinkinder, alte und kranke Menschen sollten auf den Verzehr aufgeschnittener Melone, die mehrere Stunden bei Raumtemperatur aufbewahrt wurde, vorsorglich verzichten. Andreas Hensel, Präsident des BfR, empfiehlt sogar, solche längere Zeit ungekühlt gelagerte Melonenstücke vorsichtshalber zu entsorgen.

Anzeige

Das BfR rät weiter, bei der Zubereitung und Aufbewahrung von Melonen unbedingt die Regeln der Küchenhygiene zu beachten, um eine Übertragung von krankmachenden Keimen zu verhindern. Dazu gehört, sich die Hände und die Melone zu waschen, mit sauberen Messern und Schneidbrettern zu arbeiten und Verunreinigungen anderer Lebensmittel zu vermeiden.

Insbesondere an der rauen Oberfläche von sogenannten Netzmelonen wie zum Beispiel der Sorte Cantaloupe können Mikroorganismen wie Salmonellen, Listerien oder EHEC leicht anhaften. Gelangen die krankmachenden Bakterien auf das säurearme Fruchtfleisch, können sie sich bei ungekühlter Lagerung bereits nach wenigen Stunden vermehren und somit unter Umständen zu einer ernstzunehmenden Gesundheitsgefahr werden. Infektionen mit Keimen aus Melonen hat es in der Vergangenheit in mehreren Ländern gegeben. Beispielsweise löste in Deutschland, dem Vereinigten Königreich und in Irland der Verzehr von importierten Wassermelonen Ende 2011 einen Salmonellen-Ausbruch aus.

BfR/JM

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Fettleber trotz Normalgewicht

Eine Fettleber ist auch bei Normalgewichtigen keine Seltenheit, wie eine neue Studie zeigt.

Botox-Injektionen gegen Depressionen

Wer mit Botox behandelt wird, erkrankt offenbar seltener an Depressionen.

Was sind eigentlich Schüßler Salze?

Eine Apothekerin erklärt, was es mit den Mineralsalzen auf sich hat.

Die Zukunft beim Zahnarzt

Mehr zu neuen Behandlungsmethoden bei Karies und gesunden Zähnen erfahren Sie in der Neuen Apotheken Illustrierten.

Rheuma: Kortison lässt sich oft absetzen

Die Beschwerden kehren in vielen Fällen nicht zurück, wie eine neue Studie zeigt.

6 Fakten über Sonnenbrillen

Schützen günstige Brillen vor UV-Strahlen? Und sind dunkle Gläser besser? Experten geben Antworten.

7 Punkte beugen Nierensteinen vor

Wie man dem schmerzhaften Leiden vorbeugen kann, erfahren Sie hier.

Bluterguss unter dem Nagel

Was man gegen den oft schmerzhaften schwarzen Fleck tun kann.

Corona-Infektionen steigen weiter an

Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Experten mahnen, die Corona-Regeln weiter zu beachten.

Impfstoffe sind sehr sicher

Forscher haben zahlreiche Impfstoffe über einen Zeitraum von 20 Jahren analysiert.

Desinfektion: Welches schützt vor Viren?

Nicht jedes Desinfektionsmittel eignet sich, um das Coronavirus abzutöten.

Aluminium im Deo ist kein Problem

Die Menge, die durch Deos über die Haut aufgenommen wird, ist nicht schädlich.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen