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Junge asiatische Frau im hellblau gemusterten Schlafanzug schläft auf dem Rücken auf hellblau gemustertem Bettzeug

In einer schönen Schlafumgebung schläft es sich gleich viel besser.
© Ariwasabi - Fotolia

Di. 10. September 2013

Andere Länder, andere Schlafgewohnheiten

Nackt schlafen, Tee trinken oder Meditieren: Schlafrituale und -gewohnheiten unterscheiden sich von Land zu Land. Gleiches gilt für Dauer und Qualität des Nachtschlafs, wie aus einer internationalen Befragung der National Sleep Foundation (NSF) in Washington, USA, hervorgeht. Sie hatte Schlaf-Unterschiede in sechs Ländern unter die Lupe genommen.

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Japaner und US-Amerikaner schlafen demnach während der Arbeitswoche mit sechs Stunden und 22 bzw. 31 Minuten pro Nacht im Schnitt 30 bis 40 Minuten weniger als Studienteilnehmer aus Kanada, Großbritannien, Mexiko oder Deutschland. Einer von fünf Japanern, US-Amerikanern und Briten bekommt sogar weniger als sechs Stunden Schlaf. In den übrigen drei Ländern ist das nur bei etwa einem von zehn Menschen der Fall. Fast ein Drittel der Japaner – doppelt so viele wie in anderen Ländern - benötigte während der Arbeitswoche zudem eine Weckhilfe. Auch dies könnte auf ein Schlafdefizit hindeuten. Allerdings wurde in allen Ländern der Schlaf am Wochenende nachgeholt. Im Durchschnitt schliefen die Befragten an arbeitsfreien Tagen 45 Minuten länger als unter der Woche.

Darüber hinaus förderte die Umfrage kulturelle Unterschiede in Bezug auf die Schlafrituale und -gewohnheiten zutage: So meditierten oder beteten mit 62 Prozent mehr als die Hälfte der Mexikaner eine Stunde vor dem Zubettgehen. Gleiches galt für fast die Hälfte der Amerikaner. Dagegen nahmen vier von zehn Briten vor dem Nachtschlaf einen beruhigenden Schlummertrunk, zum Beispiel in Form von Tee, ein. Und fast ein Drittel der befragten Briten schlief nackt. Doch gab es auch ein Ritual, dass sich in allen Ländern wiederfand: So saßen mindestens zwei Drittel der Studienteilnehmer in allen sechs Ländern in der Stunde vor dem Schlafengehen vor dem Fernseher.

Relativ einig sind sich die Befragten, dass guter Schlaf mit einer guten Schlafumgebung zu tun hat. Dabei spielt der Geruch im Schlafzimmer eine große Rolle. Daher wundert es nicht, dass etwa 90 Prozent der Europäer und knapp 80 Prozent der Nordamerikaner sich entspannter fühlen, wenn es im Schlafzimmer frisch riecht. Ausgiebiges Lüften ist also der erste Schritt zu einer erholsamen Nachtruhe.

HH/RF

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