Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Besser lesen dank Fisch und Co.

Aktuelles

Zwei Schülerinnen, ca 9/10 Jahre alt, beim Lesen in der Schule

Schüler, die regelmäßig Fisch essen, haben weniger Probleme mit dem lesen.
© Christian Schwier - Fotolia

Di. 17. September 2013

Omega-3-Fettsäuren: Besser lesen dank Fisch und Co.

Essen Schulkinder zu selten Fisch und Meeresfrüchte, könnte dies einen schlechten Einfluss auf ihre Konzentration und das Lernen haben. Zu diesem Schluss kommen britische Forscher, die ihre Studienergebnisse auf einer Konferenz in London vorstellten.

Anzeige

Besonders wichtig sind demnach die langkettigen Omega-3-Fettsäuren DHA (Docosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure), die in Fisch vorkommen, zum Beispiel in Lachs, Hering, Makrele oder Sardine, Meeresfrüchten und einigen Algen. Diese seien für Entwicklung und Funktion des Gehirns ebenso essenziell, wie für die Herzgesundheit und das Immunsystem, so die Forscher. Sie fanden heraus, dass die Menge an Omega-3-Fettsäuren im Blut deutlich das Verhalten und die Lernfähigkeit der Kinder vorhersagen konnte. Höhere Pegel an Omega-3-Fettsäuren, speziell an DHA, gingen mit einem besseren Lesevermögen und Gedächtnis der Schüler einher. Im Gegenzug berichteten Eltern und Lehrer bei diesen Kindern von weniger Verhaltensproblemen.

Für ihre Forschung hatten die Wissenschaftler Blutproben von fast 500 Kindern zwischen sieben und neun Jahren im britischen Oxfordshire untersucht, deren Lesefähigkeiten unter dem Durchschnitt lagen. Es zeigte sich, dass bei diesen Kindern der Anteil von DHA an den Gesamtblutfetten im Schnitt unter zwei Prozent lag, der von EPA bei etwa 0,5 Prozent. Kombiniere man beides, erhalte man einen Wert von 2,45 Prozent, so die Forscher, ein Wert, der bei Erwachsenen auf ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten hindeute. Der empfohlene Wert für Erwachsene liege bei mindestens vier Prozent.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Akupunktur hilft in den Wechseljahren

Wöchentliche Sitzungen könnten Frauen helfen, die keine Hormonersatztherapie wollen.

Fieber: Ist es Grippe oder eine Erkältung?

Viele Menschen kennen die Unterschiede zwischen beiden Erkrankungen nicht.

Gelenkersatz: Wie lange hält's?

Forscher haben die Lebensdauer von Hüft- und Knieprothesen untersucht.

Wenn Medikamente den Schlaf rauben

Bestimmte Arzneimittelgruppen stören häufiger als andere die Nachtruhe.

Welche Symptome für Keuchhusten sprechen

Die Erkrankung verläuft bei Erwachsenen oft untypisch und anders als bei Kindern.

Das schützt vor Makuladegeneration

Wer diese sieben Tipps beherzigt, trägt damit dazu bei, die Sehkraft im Alter zu erhalten.

Schmerztabletten während der Stillzeit?

Manche Präparate sind für junge Mütter besser geeignet als andere.

Wärme oder Kälte bei Schmerzen?

Wärmflasche oder Kühlakku: Was bei welchen Beschwerden hilft, erfahren Sie hier.

Bei Kinderwunsch Folsäure einnehmen

Experten empfehlen Frauen, schon vor Beginn der Schwangerschaft Folsäure einzunehmen.

Autofahrer: Aufpassen bei diesen Arzneien

Auch rezeptfreie Mittel können die Fahrtüchtigkeit einschränken.

Placebos für die Psychotherapie

Scheinmedikamente könnten unter Umständen auch auf die Psyche wirken.

Erster wirksamer Migräne-Antikörper

Ein neues Medikament ist in der Lage, die Zahl der Kopfschmerz-Tage zu halbieren.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen