Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Grippewelle ist nicht vorhersehbar

Aktuelles

Portrait einer grauhaarigen Frau ca. Anfang-Mitte 60 im türkisblauen Pullover vor Naturhintergrund beim Niesen

Menschen über 60 Jahren wird generell die Grippeimpfung empfohlen.
© DoraZett Fotolia

Mi. 18. September 2013

Verlauf der Grippewelle ist nicht vorhersehbar

Wird sie eher harmlos verlaufen, oder werden sich die Grippekranken dieses Jahr in den Arztpraxen die Klinke in die Hand geben? Wie eine Grippewelle verlaufen wird, lässt sich nicht vorhersagen. Deshalb raten Gesundheitsexperten, Schutzmöglichkeiten, zum Beispiel Impfungen und Hygiene, immer zu nutzen.

Anzeige

Die beste Zeit für die Grippeschutzimpfung ist im Oktober und November, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von Robert-Koch-Institut (RKI), Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Eine Impfung könne aber auch später noch nachgeholt werden, selbst zu Beginn oder während einer Grippewelle. Allerdings steige dann das Risiko sich zu infizieren, bevor der Impfschutz aufgebaut sei. Auch für Kinder ab zwei und Jugendliche bis 18 Jahren stehe ein abgeschwächter Lebendimpfstoff als Nasenspray zur Verfügung.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippe-Impfung Personen mit höherem Erkrankungs- oder Komplikationsrisiko. Das sind ältere Menschen ab 60 Jahren, Personen mit Grundkrankheiten wie Diabetes oder Asthma, Schwangere, medizinisches Personal und alle Betreuer von Risikopatienten. Die Impfquoten seien in allen genannten Gruppen zu niedrig, heißt es von Seiten der STIKO.

Den Verlauf einer kommenden Grippewelle vorherzusagen, ist nicht möglich. Lediglich im Rückblick lassen sich Vergleiche ziehen. So war die vergangene Saison mit 19 Wochen länger als in vielen anderen Jahren, wie aus dem Bericht zur Influenzasaison 2012/2013 hervorgeht. Geschätzte 7,7 Millionen Menschen suchten in dieser Zeit wegen einer Influenza den Arzt auf. Nur im Jahr 2004/2005 war die Zahl höher. Schätzungsweise 3,4 Millionen Personen zwischen 15 und 59 Jahren wurden grippebedingt krankgeschrieben. Dies sei der höchste Wert der letzten zehn Jahre, so die Experten.

RKI/PEI/BZgA/HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Apotheker prüfen täglich Medikamente

Damit stellen Apotheker sicher, dass jeder Patient seinen Arzneimitteln vertrauen kann.

Thema der Woche: Typ-1-Diabetes

Apotheker geben Jugendlichen und Eltern Tipps zum Umgang mit der Krankheit.

Arzt: Selbstzahler-Leistung oft schädlich

Einige IGeL-Leistungen schaden der Gesundheit mehr als sie nützen.

Wärme und Massage bei Rückenschmerzen

Experten raten davon ab, sofort Schmerzmittel einzunehmen.

Gewicht halten in den Wechseljahren

Bei vielen Frauen verändert sich nach der Menopause die Figur.

Trotz Bluthochdruck in die Sauna?

Ein Experte gibt Bluthochdruck-Patienten Tipps für den Sauna-Besuch.

FSME: Experten rufen zur Impfung auf

Die durch Zecken übertragene Hirnhautentzündung kann tödlich enden.

Thema der Woche: Cannabis auf Rezept

Experten beantworten die wichtigsten Fragen zum Thema Cannabis als Kassenleistung.

Vollkorn kurbelt den Kalorienverbrauch an

Rund 100 Kalorien lassen sich täglich durch Vollkornprodukte einsparen.

Multitasking: 10 Tipps für den Arbeitsalltag

Lesen Sie hier, wie Sie Stress und Unterbrechungen im Job vermeiden.

Kinder: Tiermedizin sicher verwahren

Forscher warnen: Für Kinder können diese Arzneimittel gefährlich werden.

E-Zigaretten sicherer als richtige Zigaretten

Eine aktuelle Studie widerlegt einige Zweifel gegenüber elektronischen Zigaretten.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen