Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Weniger Salz essen – so gelingt es

Aktuelles

Lachende Frau mit kurzen grauen Haaren beim Gemüseschneiden in der Küche

Wer seinen Salat selbst zubereitet, hat es in der Hand, wie viel Salz hineinkommt. Salz lässt sich hier zum Beispiel einsparen, indem man Kräuter und Gewürze verwendet.
© Jeanette Dietl - Fotolia

Fr. 20. September 2013

Weniger Salz essen – so gelingt es

Wer sich aus Gesundheitsgründen salzarm ernähren will, aber Geschmackseinbußen fürchtet, muss nicht verzweifeln: Weniger Salz im Essen heißt nicht zwangsläufig, dass es fade schmeckt. Hier ein paar Tipps, wo sich Salz einsparen lässt und wie man es ersetzen kann.

Anzeige

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, wo überall Salz enthalten ist: Viel steckt beispielsweise in Fertiggerichten, Dosensuppen und -gemüse. Auch verarbeitete Lebensmittel wie Wurst, Geräuchertes und Käse enthalten viel Salz, gleiches gilt für Snacks wie Chips, Salzstangen und Cracker. Selbst in Lebensmitteln, die einem nicht sofort in den Sinn kommen, steckt Salz, zum Beispiel in Brot und Brötchen oder Nudeln. Schon ohne zusätzlich zu salzen, wird daher der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung genannte Richtwert von 6 Gramm pro Tag, was einem Teelöffel entspricht, für Jugendliche und Erwachsene schnell erreicht.

Wer Salz einsparen möchte, sollte daher versuchen, besonders salzhaltige Lebensmittel zu vermeiden und stattdessen mehr Obst und Gemüse zu essen. Wer zudem selbst kocht statt auf Fertiggerichte zurückzugreifen, hat es in der Hand, wie viel Salz ins Essen wandert. Beim Kochen oder der Zubereitung eines Salats kann man Salz einsparen, indem man Kräuter und Gewürze verwendet. Beispiele sind Rosmarin, Thymian, Dill oder Petersilie, Knoblauch, Curry, Zimt oder Paprika - die Vielfalt ist groß.

Für alle, denen die Umstellung schwer fällt, lautet die gute Nachricht: Das Essen schmeckt nur zu Beginn fade. Nach einiger Zeit passt sich der Geschmacksinn an, die natürlichen Aromen lassen sich besser herausschmecken und der Drang, nachzusalzen, sinkt.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Das passiert, wenn Kinder wenig schlafen

Ein Schlafdefizit wirkt sich unter anderem auf die Ernährung und das Gewicht aus.

Wie lässt sich Schleim am besten lösen?

Husten wird oft durch zähflüssigen Schleim erschwert.

Schnarchen: Wann zum Arzt?

Schnarchen ist nicht nur lästig, sondern manchmal auch gefährlich.

Vitaminpräparate sind oft unnötig

In welchen Lebensmitteln alle notwendigen Vitamine stecken, erfahren Sie hier.

Singen bessert Parkinson-Symptome

Die Wirkung kommt sogar der von Medikamenten nahe.

Broken-Heart-Syndrom birgt Gefahren

Einige Patienten sterben auch noch Jahre später an Komplikationen.

Männer sterben häufiger an Hautkrebs

Bei Frauen geht die Erkrankungsrate hingegen deutlich zurück.

Fisch lindert Asthma bei Kindern

Zwei Fisch-Mahlzeiten pro Woche bessern die Symptome deutlich.

Gesünder durch Schokolade mit Zink?

Die Kombination könnte den Körper vor oxidativem Stress schützen.

Warum Magnesium bei Diabetes so wichtig ist

Der Mineralstoff kann der Zuckerkrankheit vorbeugen und sogar vor Folgeschäden schützen.

Wie gesund ist Cold Brew Coffee?

Forscher haben das Trendgetränk genauer untersucht.

Zöliakie: Online-Kurs hilft Betroffenen

Der Kurs hilft, die Krankheit besser zu verstehen und die Ernährung umzustellen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen