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Kopfansicht von schräg oben einer liegenden jungen Frau, die Akupunkturnadeln in Stirn und Schläfe gesetzt bekommt

Eine Akupunktur-Behandlung pro Woche sorgte bei Depressionspatienten für einen deutlichen Rückgang der Symptome.
© Katarzyna Leszczynsk - Fotolia

Do. 26. September 2013

Depression: Akupunktur und Gespräche können Therapie unterstützen

Zwar kann das medizinische Standardvorgehen, zu dem unter anderem die Behandlung mit Antidepressiva gehört, vielen Menschen mit einer mittelschweren bis schweren Depression helfen. Aus einer Studie britischer Forscher geht nun allerdings hervor, dass zusätzliche Alternativ-Maßnahmen ihren Teil dazu beitragen können, dem seelischen Tief zu entrinnen.

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Sowohl Akupunktur als auch psychologische Beratungsgespräche beeinflussen den Therapieerfolg positiv, wie die Wissenschaftler in der Online-Fachzeitschrift PLoS ONE berichten. Wurden sie bei Patienten mit wiederkehrender Depression zusätzlich zur medizinischen Versorgung angewandt, konnten die Forscher im Vergleich mit der üblichen Therapie nach drei Monaten einen deutlichen Rückgang der Symptome beobachten. Dabei war es egal, ob Akupunktur oder Beratungsgespräche die Therapie ergänzten. Beide Maßnahmen wirkten gleich gut. Nach neun und zwölf Monaten hatte die ärztliche Versorgung allein allerdings aufgeholt, so dass ein Zusatznutzen der nicht-medikamentösen Maßnahmen nicht mehr zu erkennen war.

Das Forscherteam um Dr. Hugh MacPherson von der Universität York hatte bei 755 Studienteilnehmern die Auswirkungen der Standardbehandlung allein oder in Kombination mit Akupunktur oder psychologischen Beratungsgesprächen – jeweils eine Sitzung pro Woche über zwölf Wochen hinweg – untersucht.

HH

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