Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Narben richtig pflegen

Aktuelles

Hand zieht Pflaster an Knie ab.

Falls eine Narbe bleibt, wird sie mit der richtigen Pflege unauffällig.
© PeJo - Fotolia

Do. 24. Oktober 2013

Narben richtig pflegen

Narben lassen sich kaum vermeiden: Die meisten Narben entstehen nach Operationen oder Verletzungen. In der Regel können sie einfach zu Hause behandelt werden. Bei hervorstehenden und wulstigen Narben ist hingegen ein ärztlicher Eingriff nötig.

Anzeige

Schon wenige Woche nach der Operation kann man damit beginnen, die Narbe in Längsrichtung zu massieren. Täglich fünf Minuten mit mäßigem Druck haben sich bewährt. Juckreiz, Schmerzen und Spannungsgefühl lassen sich mit ein paar Hilfsmitteln aus der Apotheke mildern. Narbengele enthalten Wirkstoffe wie Heparin, Allantoin oder Zwiebelextrakte. Sie werden über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten zwei- bis dreimal täglich in die Narbe einmassiert. Die Geduld zahlt sich aus: Die Narbe wird flacher, Rötungen verblassen und das Gewebe gewinnt an Elastizität. Juckreiz und Schmerzen werden weniger.

Zur Pflege stehen außerdem zahlreiche Kosmetika mit verschiedenen Inhaltsstoffen zur Wahl, die den Feuchtigkeitshaushalt der Haut verbessern und sie elastischer machen. Auch silikonhaltige Gele und Narbenpflaster aus Polyurethan sind erhältlich. Sie bilden einen Schutzfilm auf der Haut, der ebenfalls die Elastizität erhöht.

Wer sich durch seine Narbe sehr gestört fühlt, kann sich an seinen Arzt wenden: Die Narbe entfernen kann er zwar nicht, jedoch sind kosmetische Verbesserungen möglich. Dabei kommen vor allem Laser zum Einsatz. Auch wulstige und übermäßig wachsende Narben gehören in ärztliche Behandlung. Dabei werden meist verschiedene Verfahren kombiniert, unter anderem Vereisung, Laser-Behandlung und Kortison-Unterspritzungen.

JM

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Thema der Woche: Die besten Anti-Stress-Tipps

Wer ständig unter Druck steht, kann krank werden. Lesen Sie hier, wie Sie gegensteuern können.

Welche Therapie bei Prostatakrebs?

Forscher haben die Risiken von vier Behandlungen miteinander verglichen.

Senkt Alkohol das Herz-Risiko?

Moderater Konsum schützt offenbar vor einigen Herzkrankheiten.

Heiraten ohne Niesen und Schniefen

Mit diesen 8 Tipps gestaltet das Brautpaar die Hochzeit garantiert allergikerfreundlich.

Würfelqualle: Was hilft nach Kontakt wirklich?

Forscher warnen: Viele gängige Erste-Hilfe-Tipps können die Verletzung verschlimmern.

So gelingt der Start ins Lauftraining

Mit diesen drei Tipps stellen sich schnell Erfolgserlebnisse ein.

Thema der Woche: Heuschnupfen

Mit diesen Tipps kommen Allergie-Geplagte gut durch das Frühjahr.

Zeitumstellung: Kinder vorbereiten

Gerade Babys und kleinen Kindern macht das Drehen an der Uhr zu schaffen.

E-Zigarette: Erster Schritt zum Rauchen?

Dampfen führt nicht automatisch auch zum Rauchen von herkömmlichen Zigaretten.

Hämorrhoiden frühzeitig behandeln

Je nach Stadium gibt es wirkungsvolle Medikamente in der Apotheke.

Erste Hilfe bei Baby-Blues

Ein Mix aus drei Präparaten hilft gegen das Stimmungstief nach der Geburt.

Impfstatus regelmäßig überprüfen lassen

Apotheker warnen: Kaum ein Impfschutz hält ein Leben lang.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen