Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Europäer essen zu wenig Mikronährstoffe

Aktuelles

Familie sitzt am Tisch und isst Obst und Gemüse.

Das schmeckt der ganzen Familie: abwechslungsreiche Kost mit vielen frischen Zutaten.
© spotmatikphoto - Fotolia

Sa. 02. November 2013

Europäer essen zu wenig Vitamine und Mineralstoffe

Eine neue Studie beleuchtet die Versorgung europäischer Bürger mit 17 Mikronährstoffen. Dabei zeigten sich Mängel bei vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Besonders groß ist die Unterversorgung mit Vitamin D.

Anzeige

Neben Vitamin D stellten die Studienautoren auch bei Eisen, Calcium, Zink, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6 und Folsäure unzureichende Werte fest. Die Unterversorgung bestehe über alle Altersgruppen hinweg und sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Geringe Vitaminspiegel stellten laut der Autoren vom International Life Sciences Institute (ILSI Europe) in keiner Altersgruppe und bei keinem Geschlecht ein Risiko dar, außer bei Vitamin D. Vitamin D-Mangel spielt unter anderem bei der Entstehung von Osteoporose eine Rolle. Eine Unterversorgung mit Mineralien ist hingegen für manche Personengruppen kritisch, z. B. für Schwangere, Kinder, Senioren und Leistungssportler.

Obwohl europäische Strategien zur Ernährung sich auf Probleme im Zusammenhang mit Überernährung konzentrieren, gehen die Experten davon aus, dass über die optimale Aufnahme von Mikronährstoffen nicht viel bekannt ist. Dies könnte sich mit der nun vorliegenden Studie ändern, die Informationen über die Nährstoffversorgung in Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Polen und Spanien liefert.

Vitamine und Mineralien werden nur in kleinsten Mengen aufgenommen, dennoch sind sie für den Menschen unentbehrlich. Vitamine werden an diversen Stellen im Körper benötigt, zum Beispiel für die Bildung von Blutzellen, für Stoffwechselprozesse oder für die Haut. Mineralstoffe spielen unter anderem eine Rolle im Wasserhaushalt, bei der Muskelkontraktion und im Nervensystem.

JM

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Wie gefährlich ist die Schweinepest?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung äußert sich zum Gesundheitsrisiko für Verbraucher.

Radfahren schadet der Manneskraft nicht

US-Forscher geben Entwarnung für Freizeit- und Sportradler.

NAI vom 15.1.2018: Gesunde Zähne zeigen

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten startet die neue Serie „Gesunde Zähne zeigen“.

Thema der Woche: 7 Tipps für Erkältete

Mit diesen Tipps sind Sie schnell wieder auf den Beinen.

Nahrungsergänzung: Neue Höchstmengen

Experten haben ihre Empfehlungen für Vitamine und Mineralstoffe aktualisiert.

Säuglingsmilch nicht selbst herstellen

Solche Milch liefert unter Umständen nicht genug Nährstoffe und kann Babys krank machen.

EMS-Training: Nicht ohne Risiko

Der neue Trendsport kann unter Umständen Muskeln und Nieren schädigen.

Kleine Wunden selbst versorgen

Mit diesen Tipps lassen sich Schnitt- oder Schürfwunden ganz einfach selbst versorgen.

Sehfehler sind schuld an vielen Skiunfällen

Eine passende Skibrille kann Unfälle verhindern. Experten erklären, worauf es beim Kauf ankommt.

Thema der Woche: Warzen loswerden

Was neben Schneckenschleim sonst noch gegen die lästigen Hautmale hilft.

Rückenschmerzen selbst behandeln

Apotheker geben Tipps, wie sich beginnende Schmerzen in den Griff bekommen lassen.

Zucker unterstützt Durchfallkeim

Ein Zuckeraustauschstoff fördert die Ausbreitung gefährlicher Clostridium-Infektionen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen