Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Schmerzen lindern mit Gelen, Cremes und Co

Aktuelles

Mittelalter Mann im grau-weiß karierten Hemd greift sich mit schmerzverzerrter Miene an die linke Schulter

Leichte bis mittelstarke Schmerzen können mit rezeptfreien Schmerzmitteln zur äußerlichen Anwendung gut behandelt werden.
© Klaus Eppele - Fotolia

Mo. 04. November 2013

Salben, Cremes, Pflaster: Schmerzen äußerlich behandeln

Bei Schmerzen helfen nicht nur Tabletten. Oft können leichte bis mittelstarke Schmerzen mit rezeptfreien Cremes oder Gelen gut behandelt werden. Die äußerliche Anwendung ist vor allem dann empfehlenswert, wenn Gelenke wehtun oder wenn die Schmerzen durch stumpfe Verletzungen wie Prellungen hervorgerufen werden.

Einige äußerlich angewendete Präparate enthalten die gleichen schmerzstillenden Arzneistoffe wie Tabletten, zum Beispiel Ibuprofen oder Diclofenac. "Nebenwirkungen treten in der Regel nur auf, wenn die Medikamente über einen längeren Zeitraum oder großflächig aufgetragen werden", sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. "Wenn sich die Beschwerden nach ein bis zwei Wochen nicht merklich bessern, sollte man aber einen Arzt aufsuchen." Wer pflanzliche Wirkstoffe bevorzugt, kann bei Schmerzen zu Präparaten mit Beinwell- oder Arnikaextrakten greifen.

Anzeige

Äußerlich angewendete Schmerzmittel dürfen grundsätzlich nur auf unverletzte Haut aufgetragen werden. Der positive Effekt wird durch das Einreiben oder Massieren der betroffenen Hautstelle verstärkt. Gele wirken zusätzlich kühlend, was bei Sportverletzungen angenehm sein kann. Cremes haben einen hautpflegenden Effekt.

Auch starke Schmerzen können über die Haut gelindert werden. Dafür werden stark schmerzstillende Arzneistoffe als Wirkstoffpflaster auf die Haut geklebt. Die enthaltenen Arzneistoffe gelangen über die Haut langsam, aber konstant ins Blut und lindern so Schmerzen im ganzen Körper. Die rezeptpflichtigen Wirkstoffpflaster dürfen in der Regel nicht zerschnitten werden, denn dann droht eine Überdosierung. Wirkstoffpflaster werden immer auf unverletzte, unbehaarte Haut aufgeklebt und erst nach einigen Tagen entsprechend der Anweisung des Arztes erneuert. Aus Sicherheitsgründen sollte die Klebeseite des Wirkstoffpflasters nicht mit den Fingern berührt und nur zusammengefaltet entsorgt werden.

ABDA

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Brustkrebs kann auch Männer treffen

Welche Risikofaktoren und Symptome es gibt, lesen Sie hier.

Apotheke unterstützt bei Pflege Angehöriger

Apotheken vor Ort sind mit Pflegediensten vernetzt und bieten viele Hilfsmittel an.

Herz-Tabletten wirken bei Frauen anders

Experten fordern daher eine unterschiedliche Therapie für Männer und Frauen.

Thema der Woche: Insektenstiche

Mit diesen 10 Tipps schützen Sie sich vor Wespen und Bienen.

Nahrungsergänzung online bestellen?

Viele Mittel sind unnötig oder gar riskant, warnen Verbraucherschützer.

Leichter abnehmen mit vegetarischer Kost

Abnehmen scheint mit vegetarisch doppelt so gut zu funktionieren.

Cannabis im März 500-mal abgegeben

Erste Bilanz von Apothekern: Das Cannabis-Gesetz zeigt im Versorgungsalltag Wirkung.

Wie viel Alkohol verfliegt beim Kochen?

Die Menge des "Restalkohols" hängt davon ab, wie und wie lange das Gericht gekocht wird.

Thema der Woche: Schlafmittelmissbrauch

Gewisse Wirkstoffe haben ein hohes Abhängigkeitspotenzial.

10 Tipps für sicheres Trampolinspringen

Unfälle beim Springen sind keine Seltenheit. Mit diesen Tipps senken Eltern das Risiko.

Kaffee und Tee schützen die Leber

Wer regelmäßig zu einem der beiden Getränke greift, beugt Leberkrankheiten vor.

Weißbrot, Vollkorn: Was ist gesünder?

Die Antwort ist nicht so eindeutig, wie es auf den ersten Blick erscheint.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen