Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Wilde Blaubeeren: Gesund fürs Herz

Aktuelles

Blaubeeren

Wild wachsende Blaubeeren sind reich an bestimmten sekundären Pflanzenstoffen, den Polyphenolen.
© Alexandr Steblovskiy - Fotolia

Do. 07. November 2013

Wilde Blaubeeren: Gesund fürs Herz

Dem Apfel wird nachgesagt, dass einer am Tag den Gang zum Arzt abwenden kann. Gleiches könnte für zwei Schälchen Blaubeeren gelten, wie US-Forscher jetzt in Versuchen mit Laborratten herausgefunden haben. Demnach könnte der regelmäßige Verzehr von wilden Blaubeeren vielleicht auch Menschen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen.

Anzeige

Wild wachsende Blaubeeren sind reich an bestimmten sekundären Pflanzenstoffen, den Polyphenolen. Deren schützende Wirkung für viele Gesundheitsbereiche werde in immer mehr Studien belegt, so die Forscher der Universität Maine. Ihre neuen im Fachblatt Applied Physiology, Nutrition, and Metabolism veröffentlichten Studienergebnisse schließen sich dem an. Sie deuten darauf hin, dass sich durch den regelmäßigen Verzehr von wildwachsenden Blaubeeren Erkrankungen lindern ließen, die als Folge des metabolischen Syndroms auftreten, wie etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes. Der Begriff des metabolischen Syndroms vereint verschiedene Risikofaktoren. Zu ihnen zählen unter anderem starkes Übergewicht, Bluthochdruck und Störungen des Fett- und Zuckerstoffwechsels.

In ihren Versuchen hatten übergewichtige Ratten mit metabolischem Syndrom über acht Wochen hinweg Blaubeeren in Mengen verzehrt, die auf menschliche Maßstäbe übertragen zwei Tassen am Tag entsprachen. Durch die regelmäßige Blaubeerkost regulierten und verbesserten sich die Gefäßfunktionen dieser Ratten im Vergleich zu Nagern, die keine Blaubeeren erhielten. Als Folge verbesserten sich der Blutfluss und die Blutdruck-Regulierung, wie die Forscher berichten. In anderen Studien habe sich zudem gezeigt, dass sich durch Blaubeeren chronische Entzündungen verringern und Störungen des Fettstoffwechsels verbessern ließen.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Kortison-Nasensprays wieder auf Rezept

Ärzte können Allergikern wieder Nasensprays auf Kosten der Krankenkassen verordnen.

Hörverlust deutet auf frühen Tod hin

Auch die familiären Beziehungen spielen dabei offenbar eine Rolle.

Was tun bei trockenen Augen?

Trockene Heizungsluft, eisige Kälte und Wind machen vielen Menschen Probleme.

Gene steuern, wie viel wir uns bewegen

Ob sich jemand im Alltag viel bewegt, bestimmt offenbar auch das Erbgut.

Antidepressiva bei Herzschwäche?

Viele Medikamente sind für Herzkranke nicht geeignet.

Die Menstruation ist oft ein Tabuthema

In vielen Regionen der Welt sind Frauen und Mädchen dadurch stark benachteiligt.

Resistenzen: Vom Tier auf den Menschen

60 Prozent aller Krankheiten des Menschen sind auf Tiere zurückzuführen.

Duftkerzen können Allergien auslösen

Einige Duftstoffe, die zum Beispiel in Kerzen stecken, sind für die Gesundheit bedenklich.

Anhaltenden Knieschmerz abklären lassen

Die Schmerzen können ein Warnzeichen für fortschreitende Arthrose sein.

Ist Nasenbohren gefährlich?

Gefährliche Pneumokokken könnten sich auf diese Weise übertragen.

Ein Marathon belastet das Herz

Kürzere Distanzen wie ein Halbmarathon belasten den Herzmuskel weniger stark.

Schwerhörigkeit fördert Demenz

Unbehandelt kann ein Hörverlust zu Demenz und anderen Krankheiten führen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen