Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Antioxidanzien: Zell-Schutz aus der Natur

Aktuelles

Steige mit Äpfeln im Supermarkt

Unter anderem Äpfel sind reich an Antioxidanzien.
© pressmaster - Fotolia

Fr. 22. November 2013

Antioxidanzien: Zell-Schutz aus der Natur

Antioxidanzien hatten lange Zeit den Ruf, Schutzengel oder Wunderwaffen zu sein: Angeblich würden sie das Altern verlangsamen und die Menschheit vor Krankheiten wie Krebs schützen. Neuere Studien ziehen dies jedoch in Zweifel. So ist aus dem Rat, die Ernährung mit Antioxidanzien in Tablettenform großzügig zu ergänzen, die Warnung vor antioxidativen Substanzen im schädlichen Übermaß geworden. Heute wird empfohlen, die Zellschützer so einzunehmen, wie sie die Natur uns anbietet.

Anzeige

Bei Antioxidanzien handelt es sich um eine ganze Reihe von Substanzen mit antioxidativen, also einer Oxidation entgegenwirkenden, Eigenschaften. Hierzu zählen Pflanzenstoffe wie Lycopin, Flavonoide, Carotinoide oder die Vitamine C und E. Ihnen ist gemein, dass sie als Radikalfänger freie Radikale binden können. Dies sind aggressive Sauerstoffverbindungen, die leicht mit anderen Verbindungen im Körper reagieren und so die Zellen schädigen können. Sie entstehen fortwährend durch ganz normale biologische Prozesse, aber auch durch das Rauchen, Sonneneinstrahlung, Luftverschmutzung und andere Umwelteinflüsse. Indem sie freie Radikale binden, schützen Antioxidanzien die Zellen vor Schäden.

Reich an Antioxidanzien sind unter anderem Äpfel, Heidelbeeren, Grünkohl oder Tomaten. Letztere enthalten beispielweise besonders viel Lycopin, das zu den Carotinoiden zählt, einer Gruppe natürlicher Farbstoffe, die gelblich bis rot färben. Lycopin ist auch in Tomatenprodukten, wie Dosentomaten, Tomatenmark oder Tomatensaft in höheren Konzentrationen anzutreffen, daneben in rosa Grapefruit, Wassermelonen und Hagebutten. Auch Kaffee und grüner Tee, Kakao, zum Beispiel in dunkler Schokolade, Zwiebeln und Pflanzenöle enthalten hohe Mengen ganz unterschiedlicher Antioxidanzien. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Der beste Weg ist daher eine abwechslungsreiche Ernährung, die viel Obst und Gemüse beinhaltet. "Fünf am Tag" empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Thema der Woche: Hirnhautentzündung

Häufig sind Babys und Kleinkinder betroffen. Was Eltern wissen müssen, lesen Sie im Thema der Woche.

Testosteron: Machen niedrige Werte krank?

Männer mit Testosteronmangel leiden häufiger unter chronischen Krankheiten.

Obst und Gemüse: Bunt essen ist gesund

Rot, grün, gelb, violett: Was die Farbe über die Lebensmittel verrät, lesen Sie hier.

Intimpflege-Produkte schuld an Infektionen?

Wer Waschgels oder Cremes verwendet, leidet häufiger unter Pilz- und Harnwegsinfekten.

Bringt Kaffee das Herz aus dem Takt?

Offenbar hat Koffein in moderaten Mengen sogar einen schützenden Effekt.

Glaukom: Tropfen helfen im Schlaf

Die neuartigen Augentropfen enthalten einen Inhaltsstoff von Cannabis.

Medikamente: Typische Fehler vermeiden

Apotheker geben Tipps für die Einnahme von Tabletten, Säften, Tropfen & Co.

Spargel ist selten mit Schadstoffen belastet

Spargel gehört zu den am wenigsten belasteten Gemüsesorten.

Negative Gefühle schaden langfristig

Wer sich von Stress einnehmen lässt, leidet Jahre später oft unter Gesundheitsproblemen.

Schadet Cannabis dem Herzen?

Cannabis trägt im Gegensatz zu Tabak nicht dazu bei, dass die Arterien verkalken.

4 Tipps gegen Smartphone-Sucht

Wie Digital Detox am besten geklingt, erklären amerikanische Forscher.

Psoriasis: Mehr als nur ein Hautproblem

Oft werden Schuppenflechte von Diabetes, Depressionen oder Darmerkrankungen begleitet.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen