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Teenagerpärchen in Freizeitkleidung lacht in die Kamera

Bei Jugendlichen treten Verhütungspannen häufiger auf, da sie den richtigen Umgang mit der Pille und dem Kondom oft noch lernen müssen.
© mauritius images

Mo. 02. Dezember 2013

Flyer: Verhütungspannen vermeiden

Wie lassen sich Verhütungspannen vermeiden und was ist zu tun, wenn eine solche Panne eingetreten ist? Auf diese Fragen geben die beiden Flyer: "sicher sein – Pille + Pannen" und "sicher sein – Kondome + Pannen" Antworten, die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Kooperation mit der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und dem pro familia Bundesverband entwickelt worden sind.

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Richtig angewendet schützen Pille und Kondom sehr sicher vor einer ungewollten Schwangerschaft – aber es gibt immer wieder Verhütungspannen: Beispielsweise wenn das Kondom nicht passt, nicht richtig abgerollt wird oder beim Sex reißt. Auch die Pille birgt ihre Tücken für die Anwenderinnen. Wird die Einnahme vergessen oder treten Erbrechen oder Durchfall in den ersten drei Stunden nach Einnahme auf, ist die Wirksamkeit nicht gegeben. In diesen Fällen sollten die restlichen Pillen weiter genommen und bis zum Ende des Zyklus durch andere nicht-hormonelle Verhütungsmittel ergänzt werden.

"Bei Fragen zur Verhütung sind Apotheker für viele Frauen und Männer wichtige und vor allem leicht erreichbare Gesprächspartner", sagt ABDA-Präsident Friedemann Schmidt. "Wir beraten unsere Patienten auch dazu, wie sie Fehlerquellen erkennen und vermeiden können – damit es gar nicht erst zu Verhütungspannen oder ungewollten Schwangerschaften kommt." Die Flyer unterstützen die Beratung, denn sie enthalten wichtige Hinweise, was im Fall einer Verhütungspanne zu tun ist bzw. wo entsprechende Informationen anonym und schnell zu erhalten sind. Die Flyer liegen in vielen Apotheken aus oder sind online über die Internetseite der BZgA zugänglich.

BZgA/ABDA

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