Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Winter: Medikamente vor Kälte schützen

Aktuelles

Menschen düsen auf einem Schlitten eine Rodelbahn hinunter

Auch auf die Rodelbahn sollten Arzneimittel wenn möglich nicht mitgenommen werden.
© joziii - Fotolia

Fr. 20. Dezember 2013

Wintersport: Medikamente vor Kälte schützen

Den Wettervorhersagen zufolge sind weiße Weihnachten dieses Jahr zwar eher unwahrscheinlich. Manch einer wird die Feiertage jedoch nutzen, um in den Skiurlaub zu fahren. Dort können tiefe Temperaturen den mitgeführten Medikamenten zusetzen. Wie man Arzneimittel richtig vor Kälte schützt, lesen Sie hier.

Anzeige

Bei Minusgraden und Frost können bestimmte Medikamente schnell nutzlos werden. Vor allem Cremes, Tropfen oder Säfte vereisen mitunter oder der Wirkstoff flockt aus. Apotheker Thomas Brückner vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) rät deshalb davon ab, schon bei der Anreise in die Winterferien die Medikamente im Kofferraum oder Handschuhfach des Autos zu verstauen. Brückner ergänzt: "Auch auf Piste, Loipe oder Rodelbahn sollten Arzneimittel wenn möglich nicht mitgenommen werden."

Ausnahmen gelten insbesondere für chronisch kranke Menschen. Sie können auch während des Wintersports auf keinen Fall auf ihre Medikamente verzichten. Diabetiker sollten immer ihr Insulin für den Notfall greifbar, Asthmatiker für alle Fälle immer ein Spray oder ähnliches zur Hand haben. Auch Patienten mit Herz-Kreislauf-Problemen sind gut beraten, die entsprechenden Medikamente ständig mit sich zu führen.

Diesen Wintersportlern empfiehlt Brückner, die oft lebenswichtigen Arzneimittel in einem speziellen Thermobehälter oder einer Kühltasche zu verwahren, die man gegebenenfalls im Rucksack mitführen kann. "Manche Präparate kann man auch dicht am Körper, also in der Innentasche der Skijacke, bei sich führen." Individuellen Rat zur richtigen Aufbewahrung seines Medikaments kann man sich zudem in jeder Apotheke holen.

BPI/FH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Antidepressiva bei Herzschwäche?

Viele Medikamente sind für Herzkranke nicht geeignet.

Die Menstruation ist oft ein Tabuthema

In vielen Regionen der Welt sind Frauen und Mädchen dadurch stark benachteiligt.

Resistenzen: Vom Tier auf den Menschen

60 Prozent aller Krankheiten des Menschen sind auf Tiere zurückzuführen.

Duftkerzen können Allergien auslösen

Einige Duftstoffe, die zum Beispiel in Kerzen stecken, sind für die Gesundheit bedenklich.

Anhaltenden Knieschmerz abklären lassen

Die Schmerzen können ein Warnzeichen für fortschreitende Arthrose sein.

Ist Nasenbohren gefährlich?

Gefährliche Pneumokokken könnten sich auf diese Weise übertragen.

Ein Marathon belastet das Herz

Kürzere Distanzen wie ein Halbmarathon belasten den Herzmuskel weniger stark.

Schwerhörigkeit fördert Demenz

Unbehandelt kann ein Hörverlust zu Demenz und anderen Krankheiten führen.

Bewegung: Fällt Deutschland durch?

Experten haben Noten für die körperliche Aktivität von Kindern und Jugendlichen verteilt.

Sauna-Besuche verlängern das Leben

Wer mehrmals pro Woche sauniert, stirbt seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Gute Fitness schützt das Herz

Das gilt auch für ansonsten gesunde Menschen, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Wie Babys am besten sprechen lernen

Eltern können dazu beitragen, den Wortschatz ihres Babys zu vergrößern.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen