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Ärztin untersucht den Arm einer Seniorin.

Arthrose macht sich häufig an den Fingergelenken bemerkbar.
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Fr. 14. Februar 2014

Zink: Neuer Angriffspunkt bei Arthrose

Gelenkverschleiß ist eine der Hauptursachen dafür, dass ältere Menschen in ihren Bewegungen eingeschränkt sind. Verursacht wird die Arthrose durch den Abbau von Knorpel. Die Folge: Schmerzen in der Hüfte, im Knie oder in der Hand. Forscher haben jetzt herausgefunden, dass Zink das Geschehen beeinflusst.

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Eigentlich wird dem Spurenelement Zink viel Gutes nachgesagt. Es stärkt die Immunabwehr, ist gut für Haut und Haare und spielt bei vielen Stoffwechselvorgängen eine wichtige Rolle. Kurz: Ohne geht es nicht. Doch für die Gelenke wäre weniger Zink anscheinend besser, wie eine aktuelle Studie jetzt nahelegt. Das Spurenelement spielt demnach für ein Enzym eine wichtige Rolle, das von den Knorpelzellen produziert wird und an dem Abbau des Knorpelgewebes beteiligt ist. Das berichten die Forscher im wissenschaftlichen Fachmagazin Cell. Wird die Knorpelschicht zerstört, trifft Knochen auf Knochen. Die Reibung wiederum führt zu den für Arthrose typischen Schmerzen, Schwellungen und Versteifungen der betroffenen Gelenke.

Bislang habe es noch keinen Nachweis gegeben, dass Zink tatsächlich eine solch wichtige Rolle bei der Entstehung von Arthrose spiele, sagt der koreanische Wissenschaftler und Autor der Studie Jang-Soo Chun. Bis jetzt. Bei Arthrose-Patienten wird nun offenbar mehr Zink als gewöhnlich in die Knorpelzellen transportiert, was letztlich die Menge des Knorpel-abbauenden Enzyms erhöht und – zumindest bei Mäusen – zu verstärktem Knorpelabbau führte. Die Wissenschaftler hoffen nun, dass sich aus ihren Erkenntnissen neue Therapieansätze entwickeln lassen, zum Beispiel wenn es möglich wäre, in diesem kleinen Bereich die Zinkmenge zu verringern oder mithilfe von Medikamenten anderweitig in den Reaktionsweg einzugreifen.

HH

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