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Baby trinkt aus einem Fläschchen Milch

Babys mit einem herzhaften Appetit haben möglicherweise ein höheres Risiko für späteres Übergewicht.
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Di. 18. Februar 2014

Babys: Appetit und Sättigung sind Faktoren für Übergewicht

Frischgebackene Eltern freuen sich meist, wenn ihr Sprössling einen gesunden Appetit an den Tag legt. Doch geht ein besonders herzhafter Appetit offenbar auch mit einem erhöhten Risiko für Übergewicht einher, wie britische Forscher jetzt nachweisen konnten.

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In zwei Studien hatten Wissenschaftler des University College London untersucht, welche Rolle der Appetit für die Gewichtszunahme spielt. Im Mittelpunkt standen zwei Schlüsselaspekte des Appetits, das Sättigungsempfinden und das Verlangen etwas zu essen, wenn man etwas Leckeres sieht oder riecht. In ihrer Studie mit Zwillingspaaren zeigte sich, dass Babys mit einem herzhafteren Appetit bis zu einem Alter von 15 Monaten mehr zunahmen als der weniger essfreudige Zwilling. Dadurch steige möglicherweise die Gefahr für späteres Übergewicht, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift JAMA Pediatrics. In einer weiteren Studie zeigte sich zudem, dass eine geringere Empfindlichkeit gegenüber Sättigungsignalen des Körpers mit genetischen Faktoren für Übergewicht zusammenhängt.

Eltern, deren Babys einen guten Appetit an den Tag legen, sollten sich der Gefahr für Übergewicht bewusst sein und aufmerksam werden, wenn ihr Kind auf Essen in seiner Umgebung extrem anspricht oder immer noch weiter isst, obwohl es längst satt sein müsste, raten die Forscher. Kindern, die gegenüber ihrem Sättigungsgrad weniger sensibel seien, könnten Techniken helfen, die das Völlegefühl während des Essens fördern. Langsamer zu essen, sei eine Möglichkeit, so die Ärzte. Hilfreich sei es zudem, wenn die Portionsgrößen angemessen seien, der Nachschlag begrenzt werde und verlockende Leckereien zwischen den Mahlzeiten außer Sicht aufbewahrt werden.

HH

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