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Zwei Frauen beim Feldhockey

Mannschaftssport macht Spaß, da fühlt sich das Training nicht so anstrengend an.
© Kai Krueger - Fotolia

Di. 25. Februar 2014

Teamsport hilft Frauen in den Wechseljahren

Spurten, locker traben und wieder spurten: Mit einem Mannschaftssport wie Hockey können Frauen offenbar den negativen Auswirkungen, die ein sinkender Hormonspiegel in den Wechseljahren mit sich bringt, etwas entgegensetzen. Wichtig dabei ist, dass die Sportart ein Intervalltraining beinhaltet.

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Nimmt der Östrogenspiegel mit Eintritt in die Wechseljahre ab, erhöht sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In ihrer Studie habe sich gezeigt, dass der Blutdruck bei Frauen nach der letzten Regelblutung sehr schnell um zehn Prozent höher liege als bei Frauen, die sich noch vor der Menopause befinden, sagt Michael Nyberg von der Universität Kopenhagen in Dänemark. Außerdem waren Werte, die schon früh auf eine Arteriosklerose hindeuten, erhöht.

Die Wissenschaftler hatten daraufhin untersucht, wie sich ein zwölfwöchiges Unihockey-Training mit zwei Trainingseinheiten pro Woche auf das Herz-Kreislauf-System auswirkte. Das Ergebnis: Nach nur zwölf Wochen hatte sich die Kondition von Frauen in den Wechseljahren deutlich verbessert und ihr Blutdruck war um 4 mmHg gesunken. Das entspreche einem um 40 Prozent geringerem Schlaganfallrisiko, wie die Forscher in der Fachzeitschrift The American Journal of Physiology berichten. Auch den Blutgefäßen tat der Teamsport gut. Unter anderem sanken die Werte für Marker, die mit Arteriosklerose in Zusammenhang gesehen werden, um 20 Prozent.

Wahrscheinlich ließen sich auch mit anderen Sportarten, die ein Intervalltraining beinhalten, ähnlich gute Ergebnisse erzielen. Doch ein Teamsport wie Unihockey habe gleich mehrere Vorteile: Die hohe Intensität des Trainings, mit vielen kurzen Sprints, schnellen Richtungswechseln und hohem Puls, werde von den Spielern kaum bemerkt, so die Forscher. Diese konzentrieren sich eher auf das Spielen und haben vor allem eines: Spaß. Der Spaß am Training und daran, mit anderen Frauen etwas gemeinsam zu tun, sei für viele Frauen ein wichtiger Faktor dafür gewesen, auch nach Beendigung der Studie noch mit dem Sport weiterzumachen, so Professor Jens Bangsbo.

HH

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