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Rückenansicht eines älteren Mannes im roten Pulli und heller Hose an der Reeling eines Kreuzfahrtschiffes lehnend und aufs Meer schauend

Ob Kreuzfahrt, Kurztrip oder Safari: Der Apotheker empfiehlt, die Reiseapotheke individuell zusammenzustellen.
© Jeff Clow - Fotolia

Fr. 07. März 2014

Reiseapotheke: Apotheker berät individuell

Wer eine Fernreise plant, braucht eine gut ausgestattete Reiseapotheke. Das wissen vor allem chronisch erkrankte Menschen. Der Apotheker hilft, die individuell richtige Zusammenstellung auszuwählen.

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"Wer dauerhaft Medikamente braucht, kann sich in der Apotheke informieren, ob besondere Vorschriften zu beachten sind", sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Es gelten zum Beispiel besondere Zollvorschriften für stark wirksame Schmerzmittel. Bei Fernreisen nimmt man am besten alle notwendigen Medikamente aus Deutschland mit in den Urlaub, statt auf eine Notfallversorgung im Reiseland zu vertrauen. Denn eventuell gibt es vor Ort keine Apotheke oder sie ist nicht schnell genug erreichbar.

Was genau in eine Reiseapotheke gehört, hängt unter anderem vom Reisestil und von der medizinischen Versorgung im Urlaubsland ab. Der Apotheker arbeitet bei seiner Empfehlung keine vorgefertigte allgemeine Liste ab, sondern wählt im Gespräch mit dem Patienten die individuell benötigten Medikamente aus, so Benkert.

Die umfassende Reiseapotheke enthält alle Medikamente, die in eine Hausapotheke gehören, ergänzt um Arzneimittel gegen häufige Reisebeschwerden wie zum Beispiel Reisedurchfall oder -übelkeit. "Zur unentbehrlichen Grundausstattung gehören auch auf Tagesausflügen Schmerzmittel, Medikamente gegen Durchfall, ein Desinfektionsmittel und Verbandstoffe", sagt Benkert. Für die Reiseapotheke reserviert man am besten immer etwas Platz im Handgepäck, da Koffer verloren gehen können.

ABDA/RF

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