Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Weniger Salz durch Gewürze und Kräuter

Aktuelles

Wacholder, Oregano und Rosmarin jeweils auf einem Holzlöffel auf Holztisch liegend

Zu wissen, wie sich Gewürze und Kräuter in der Küche einsetzen lassen, hilft beim Einsparen von Salz.
© Doris Heinrichs - Fotolia

Do. 20. März 2014

Gewürze und Kräuter helfen beim Einsparen von Salz

Salz verleiht vielen Gerichten erst den richtigen Geschmack. Zu viel davon ist jedoch ungesund. Gerade Bluthochdruck-Patienten wird daher geraten, den Salzkonsum einzuschränken. Sie müssen deswegen aber nicht auf Geschmack verzichten. Eine Alternative findet sich in der Vielzahl von Küchenkräutern und Gewürzen.

Dass sich damit Salz einsparen lässt, konnten US-amerikanische Forscher nun mit einer Studie untermauern. Studienteilnehmer, die lernten, wie sich die aromatischen Zutaten in der Küche einsetzen lassen, konnten ihren Salzkonsum auf einem niedrigeren Niveau halten als Teilnehmer, die dies ohne Anleitung versuchten. Dies berichteten die Forscher aktuell auf einer Tagung der American Heart Association in San Francisco, USA.

Anzeige

Der "Kochgruppe" wurde gezeigt, wie sich mit Gewürzen und Kräutern leckere Gerichte zaubern lassen. Dabei wurde keines besonders hervorgehoben. Vielmehr wurden die Studienteilnehmer dazu ermutigt, verschiedene Gewürze und Kräuter in der Küche auszuprobieren und herauszufinden, was ihnen am besten schmeckte. Außerdem konnten sich die Teilnehmer darüber austauschen, wie sich klassische Rezepte mit Gewürzen abändern lassen, um auf diese Weise Salz einzusparen.

Nach Mittelmeer und Sonne schmeckt das Essen, wenn mediterrane Kräuter wie Salbei, Thymian, Oregano oder Rosmarin hinzugefügt werden. Einen eher orientalischen Geschmack bekommen Gerichte durch Zimt, Kardamom oder Kreuzkümmel. Schärfe verleihen Chili, Pfeffer oder Paprika. Mit Ingwer, Zitronengras oder Thaibasilikum geht die geschmackliche Reise in Richtung Asien. Und nicht nur zu Salaten passen grüne Kräuter wie Schnittlauch, Dill und Petersilie, Kerbel, Borretsch oder Sauerampfer.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

So lässt sich die Sturzgefahr senken

Viele Unfälle passieren im Freien, warnen Experten.

Schmerzmittel steigern den Blutdruck

Besondere Vorsicht ist bei gängigen Schmerz- und Grippemitteln geboten.

Apotheker helfen bei häuslicher Pflege

Angehörige finden Unterstützung und Hilfsmittel in ihrer Apotheke vor Ort.

Thema der Woche: Fuß- und Nagelpilz

Beides lässt sich mit rezeptfreien Medikamenten aus der Apotheke behandeln.

Darmkrebs: Nüsse halbieren Sterberate

Krebspatienten profitieren offenbar davon, regelmäßig Nüsse zu essen.

Wechseljahre: Fenchel lindert Beschwerden

Die Heilpflanze könnte eine Alternative zur Hormonersatztherapie sein.

AMD: Augentropfen statt Spritzen?

Die unangenehme Behandlung mit Spritzen könnte bald der Vergangenheit angehören.

Herzinfarkt durch Atemwegsinfekt

In den ersten Tagen der Erkrankung ist das Risiko um das 17-fache höher.

Cannabis: Kasse kann Erstattung ablehnen

Das kann passieren, wenn nicht alle Therapiealternativen ausgeschöpft sind.

Thema der Woche: Heiserkeit im Alter

Mit einigen Tipps und etwas Training versagt die Stimme nicht so schnell.

Wattestäbchen gehören nicht ins Ohr

Täglich müssen Patienten wegen Verletzungen durch Wattestäbchen behandelt werden.

Enzym hilft bei Gluten-Sensibilität

Das Enzym verhindert, dass größere Mengen Gluten in den Dünndarm gelangen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen