Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Entspannung mildert Allergie ab

Aktuelles

Drei Frauen bei der Yoga-Entspannung, zwei stehen sich im Vordergrund gegenüber, eine sitzt im Lotossitz im Hintergrund

Auch Yoga kann helfen, Stress abzubauen. Das kommt Allergikern zugute.
© Techniker Krankenkasse

Mi. 02. April 2014

Entspannung mildert Allergie ab

In der Ruhe liegt die Kraft, das können sich auch Allergiker auf die Fahnen schreiben. Zwar verursacht Stress keine Allergien. Doch scheinen ausgeglichene Allergiker weniger häufig unter Allergieschüben zu leiden als gestresste, wie US-amerikanische Allergologen berichten.

In ihrer Studie mit knapp 180 Betroffenen hatten fast 40 Prozent innerhalb von drei Monaten mehr als einen Allergieschub. Genau diese 40 Prozent waren gestresster als die Studienteilnehmer ohne Allergieschub, wie die Wissenschaftler feststellten. "Stress kann viele negative Auswirkungen auf den Körper haben", sagt Studienleiterin Dr. Amber Patterson, "zum Beispiel, dass Allergiker unter mehr Symptomen zu leiden haben." Studienteilnehmer, bei denen häufigere Allergieschübe auftraten, hatten außerdem eine negativere Stimmung, was zu den Schüben führen könnte, so der Allergologe von der Ohio State University.

Anzeige

"Eine laufende Nase, Niesen und tränende Augen könne bei manchen Betroffenen den Stress noch zusätzlich erhöhen", sagt Patterson. Für einige könne dies sogar die Ursache für den Stress sein. "Den Stress zu lindern, kann Allergien nicht heilen", betont der Allergologe. "Es könnte aber vielleicht helfen, Krankheitsepisoden mit schweren Symptomen zu verringern."

Was beim Stressabbau helfen kann:

  • Meditation und tiefes Atmen
  • Stress-Auslöser vermeiden, und lernen, mit vorhandenem Stress besser umzugehen. Allerdings nicht mit einer Stress-Zigarette oder einem gesteigerten Kaffee-Konsum – diese schaden mehr als dass sie helfen.
  • Sich Hilfe holen, sei es von Familienmitgliedern, Freunden, Kollegen oder sozialen Einrichtungen.
  • Zeit einplanen, die für etwas Schönes oder zum Entspannen reserviert ist.
  • Auf einen gesunden Lebensstil achten, also gesund essen, ausreichend schlafen und darauf schauen, wie es um die eigene Gesundheit steht.
  • Ein Besuch beim Allergologen. Mit ihm kann ein Plan erstellt werden, auf welche Weise sich Allergieauslöser vermeiden lassen und welche Behandlung angemessen ist.

HH

Wie hoch ist Ihr Allergie-Risiko?

Laufende Nase, tränende Augen, juckende Haut: Sind Sie sich nicht ganz sicher, ob Sie unter einer Allergie leiden? Dann machen Sie hier den Test!

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Krafttraining sorgt für ein gesundes Herz

Die Muskelmasse gibt Hinweise auf das künftige Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Was hilft bei häufigen Wadenkrämpfen?

Maßnahmen wie Dehnen und Magnesium haben nicht bei allen Patienten Erfolg.

Schlafstörungen sind ein Gesundheitsrisiko

Das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöht sich dadurch deutlich.

Sport treiben mit Herzschwäche?

Eine neue Studie zeigt, dass Bewegung dazu beiträgt, steife Blutgefäße zu lockern.

Besser essen im Job – so klappt es

Beim Mittagessen am Arbeitsplatz bleibt die gesunde Ernährung oft auf der Strecke.

Masern schwächen das Immunsystem

Auch noch Jahre nach einer Infektion sind Betroffene anfälliger für andere Krankheiten.

E-Zigaretten: Aroma verführt zum Rauchen

Vor allem Jugendliche rauchen mehr, wenn sie süße Aromen verwenden.

LDL-Cholesterin: Je niedriger, desto besser

Eine neue Leitlinie empfiehlt noch niedrigere Zielwerte für die Blutfette.

Schmerzhafte Aphthen bekämpfen

In der Apotheke gibt es verschiedene Mittel, die die Schmerzen lindern.

Brustkrebs erkennen: Abtasten rettet Leben

Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung gelingt das monatliche Abtasten der Brüste.

Erkältung: Wann muss mein Kind zum Arzt?

Kinder sind pro Jahr deutlich häufiger krank als Erwachsene.

Hausstaubmilben: Tipps für Allergiker

Mit Beginn der Heizperiode haben viele Allergiker wieder Probleme.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen