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Vater, Tochter (ca. 10 Jahre), Mutter pflücken Gänseblümchen bei einer Wanderung, im Hintergrund Wald

Bewohnern der Risikogebiete, die in Kontakt mit Zecken geraten können, wird geraten, sich gegen FSME impfen zu lassen.
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Mo. 14. April 2014

FSME: Das sind die aktuellen Risikogebiete

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat seine Karte, die die deutschen FSME-Risikogebiete ausweist, aktualisiert. Die Karte zeigt neben den seit Jahren vertretenen Landkreisen (LK) in Süddeutschland im Jahr 2014 erstmals auch ein Risikogebiet in Sachsen.

In Deutschland besteht das Risiko einer Infektion mit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) weiterhin vor allem in Baden-Württemberg und Bayern, in Südhessen und im südöstlichen Thüringen. Zusätzlich befinden sich einzelne Risikogebiete in Mittelhessen (LK Marburg-Biedenkopf), im Saarland (Saar-Pfalz-Kreis), in Rheinland-Pfalz (LK Birkenfeld), und seit 2014 mit dem LK Vogtlandkreis auch in Sachsen. Somit sind aktuell 142 Kreise als FSME-Risikogebiete definiert. Interessierte finden die detaillierte Karte auf der Webseite des RKI.

Ein Kreis wird dann als Risikogebiet bezeichnet, wenn die Zahl der dortigen Erkrankungsfälle höher liegt als die erwartete Fallzahl. So traten in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein zwar vereinzelt FSME-Erkrankungen auf. Die betroffenen Landkreise werden aber nicht als FSME-Risikogebiete eingestuft. In Bremen und Hamburg wurden gar keine FSME-Fälle bekannt.

Frühsommer-Meningoenzephalitis ist eine von Viren verursachte Hirnhautentzündung. Die Viren können bei einem Zeckenstich übertragen werden. Bewohnern der Risikogebiete, die in Kontakt mit Zecken geraten können, empfiehlt die Ständige Impfkommission am RKI eine Impfung gegen FSME. Lesen Sie hier außerdem, wie Sie sich vor Zeckenstichen schützen können.

FH

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