Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert So vermeiden Sie einen Hexenschuss

Aktuelles

Frau im mittleren Alter bei der Gartenarbeit im Erdbeerbeet hockend. Sie trägt Strohschlapphut und türkises Shirt und lächelt in die Kamera

Bei der Gartenarbeit in die Knie gehen - der Rücken dankt es einem.
© JackF - Fotolia

Mo. 12. Mai 2014

Tipps gegen Hexenschuss bei der Gartenarbeit

Eine ruckartige oder starke Beanspruchung eines untrainierten Rückens kann zu akuten Rückenschmerzen führen – dem sogenannten Hexenschuss. Betroffen sind im Frühjahr vor allem Hobbygärtner. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) gibt Tipps, wie man einem Hexenschuss bei der Gartenarbeit vorbeugt, wie man ihn schnell wieder loswird, falls es einen doch erwischt hat, und ab wann der Gang zum Orthopäden nötig ist.

Anzeige

Mit folgenden Tipps kann man den eigenen Rücken stärken und schonen:

  • Zum Anheben schwerer Gegenstände in die Knie gehen und den Rücken gerade halten.
  • Schwere Lasten nah am Körper tragen bzw. mit einer Schubkarre transportieren.
  • Den Rücken vollständig bedecken und nicht der Zugluft aussetzen – insbesondere bei Tätigkeiten, bei denen man leicht ins Schwitzen kommt (Umgraben, Rasenmähen).
  • Regelmäßig Pausen einlegen, bei denen die Muskulatur gestreckt und entspannt werden kann.

Kommt es doch zu einem Hexenschuss, lassen sich die Schmerzen meist schnell wieder beheben, so dass Betroffene innerhalb von vier Wochen wieder fit sind und die Schmerzen nicht chronisch werden. Dazu folgende Tipps:

  • Aufgrund der Schmerzen nicht in eine Schonhaltung verfallen, sondern sich weiterhin aktiv bewegen.
  • Die Einnahme eines rezeptfreien Schmerzmittels, maximal zwei bis drei Tage, kann helfen, ohne Schmerzen schnell wieder aktiv zu werden.
  • Wärmeanwendungen, zum Beispiel ein heißes Bad oder Rotlichtanwendung, ergänzen den Heilungsprozess.

Halten die Schmerzen länger als drei Tage an, ist der Gang zum Orthopäden notwendig. Der Orthopäde hat die Möglichkeit, örtliche Betäubungsmittel und muskelentspannende und entzündungshemmende Mittel in die Rückenmuskulatur zu spritzen, um die Schmerzfreiheit wiederherzustellen und weiteren Verkrampfungen vorzubeugen. Gehen die Rückenschmerzen mit Lähmungserscheinungen, Kribbeln oder Empfindungsstörungen an den Beinen einher, handelt es sich um eine ernste Ursache der Rückenschmerzen. In diesem Fall sollte sofort ein Orthopäde aufgesucht werden.

DGOU/FH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Radfahren schadet der Manneskraft nicht

US-Forscher geben Entwarnung für Freizeit- und Sportradler.

NAI vom 15.1.2018: Gesunde Zähne zeigen

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten startet die neue Serie „Gesunde Zähne zeigen“.

Thema der Woche: 7 Tipps für Erkältete

Mit diesen Tipps sind Sie schnell wieder auf den Beinen.

Nahrungsergänzung: Neue Höchstmengen

Experten haben ihre Empfehlungen für Vitamine und Mineralstoffe aktualisiert.

Säuglingsmilch nicht selbst herstellen

Solche Milch liefert unter Umständen nicht genug Nährstoffe und kann Babys krank machen.

EMS-Training: Nicht ohne Risiko

Der neue Trendsport kann unter Umständen Muskeln und Nieren schädigen.

Kleine Wunden selbst versorgen

Mit diesen Tipps lassen sich Schnitt- oder Schürfwunden ganz einfach selbst versorgen.

Sehfehler sind schuld an vielen Skiunfällen

Eine passende Skibrille kann Unfälle verhindern. Experten erklären, worauf es beim Kauf ankommt.

Thema der Woche: Warzen loswerden

Was neben Schneckenschleim sonst noch gegen die lästigen Hautmale hilft.

Rückenschmerzen selbst behandeln

Apotheker geben Tipps, wie sich beginnende Schmerzen in den Griff bekommen lassen.

Zucker unterstützt Durchfallkeim

Ein Zuckeraustauschstoff fördert die Ausbreitung gefährlicher Clostridium-Infektionen.

Fördert Schlafmangel Alzheimer-Demenz?

Ursache sind bestimmte Eiweißstoffe, die das Gehirn produziert.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen