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Junges Paar im Bad beim Zähneputzen vor dem Waschbecken, Frau im Vordergrund, Zahnbürste zur Kamera deutend

Die Zähne zu putzen soll Bakterien entfernen, nicht neue in den Mund bringen. Deswegen will auch die Zahnbürste gepflegt und gehegt werden.
© Warren Goldswain - Fotolia

Do. 08. Mai 2014

Zahnbürsten richtig säubern und aufbewahren – so geht`s

Eigentlich möchte man mit der Zahnbürste schädlichen Bakterien zu Leibe rücken. Doch können sie oft selbst eine Vielzahl von Keimen beherbergen, darunter Krankheiterreger und sogar Fäkalbakterien, warnt die US-amerikanische Zahnexpertin Maria L. Geisinger von der University of Alabama in Birmingham. Ihre Tipps zu Pflege und Aufbewahrung von Zahnbürsten:

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  1. Nach dem Zähneputzen die Zahnbürste gut mit Leitungswasser ausspülen
    So werden Reste von Zahnpasta oder Schmutz entfernt. Wer auf Nummer sicher gehen will, könne die Zahnbürste zusätzlich noch in antibakteriellem Mundwasser einweichen, so Geisinger. Es habe sich gezeigt, dass sich die Bakteriendichte auf Zahnbürsten dadurch verringere.
  2. Zahnbürsten aufrecht stehend lagern
    Zum Beispiel in einem Zahnputzbecher- oder glas, sodass sie an der Luft trocknen können. Schlecht sind geschlossene Behälter, da eine feuchte Umgebung das Wachstum von Bakterien begünstigt.
  3. Jede Zahnbürste separat hinstellen
    Dies gelte besonders, wenn ein Familienmitglied eine Krankheit habe, die über Körperflüssigkeiten übertragen werde, so die Zahnexpertin. Sie empfiehlt außerdem, die Zahnbürste nach überstandener Krankheit zu wechseln.
  4. Die Zahnbürste alle drei bis vier Monate wechseln
    Wenn die Borsten ausgefranst und abgenutzt aussehen auch früher, so Geisinger.

Bleibt noch die Frage, wie eigentlich die Fäkalbakterien von der Toilette auf die Zahnbürste gelangen können. "Zum Beispiel wenn die Hände nach dem Toilettengang nicht ordentlich gewaschen wurden, aber auch über kleinste Tröpfchen, die beim Spülen in die Luft gewirbelt werden", erläutert Geisinger.

HH

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