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Bettwanze in Großaufnahme

Von Reisen kann man sich ungebetene Gäste wie Bettwanzen mit nach Hause bringen.
© smuay - Fotolia

Do. 12. Juni 2014

5 Spuren verraten den Befall mit Bettwanzen

Bettwanzen sind weltweit auf dem Vormarsch. Viele Menschen kommen im Urlaub mit ihnen in Kontakt - und bringen sie mit etwas Pech als Souvenir mit nach Hause. Woran sie einen Bettwanzen-Befall im Urlaubsquartier oder zu Hause erkennen können, lesen Sie hier.

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Bissspuren am eigenen Körper seien natürlich das sicherste Anzeichen für einen Bettwanzen-Befall, erläutert Dr. Seemal R. Desai, Hautarzt und Dozent am Southwestern Medical Center der University of Texas. Doch mit etwas detektivischem Gespür lässt sich anhand von fünf Punkten zum Teil schon im Vorfeld erkennen, ob eine Schlafstätte bereits von den kleinen Blutsaugern bewohnt wird. Kleiner Tipp: Eine Lupe kann bei der Spurensuche manchmal helfen.

  1. Der Schnüffeltest: Bettwanzen produzieren chemische Stoffe, mit denen sie untereinander kommunizieren. Sollte ein Hotelzimmer, eine Schiffkabine oder ein anderweitiger Schlafbereich süß und muffig riechen, könnte dies ein Hinweis auf einen starken Bettwanzen-Befall sein. Dann heißt es, Augen auf!
  2. Millimetergroße Blutflecken auf Bettdecke, Laken und Matratze können Anzeichen für einen Bettwanzen-Befall sein. Auch kleinste Blutflecken auf Polstermöbeln, Sofas und Kopfteilen können darauf hindeuten. Häufig befinden sich diese in der Nähe von Nähten, so Desai.
  3. Wo Bettwanzen leben, hinterlassen sie oft kleine leere Hülsen. Es handelt sich dabei um das sogenannte Exoskelett, dass die Tiere nach dem Häuten abstreifen.
  4. Kot-Spuren: Eine weitere Spur sind die Ausscheidungen der Tiere, die diese in Form von kleinen dunklen Flecken hinterlassen.
  5. Weiße, ovale Eier legen weibliche Bettwanzen nach der Befruchtung in Rissen und Spalten ab. Da die Tiere sehr klein sind, können diese Stellen sehr schmal sein.

Wie man die Plagegeister wieder loswird, lesen Sie im Beitrag Was gegen Bettwanzen hilft auf aponet.de.

HH

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