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Jüngere Frau mit langen blonden Haaren und weitem orangem Shirt schaut lachend auf ein Smartphone und tippt mit einem Finger darauf. Hintergrund mittelgrau

Aus mikrobiologischer Sicht scheinen vor allem Frauen eng mit ihren Smartphones verbunden zu sein.
© Amir Kaljikovic - Fotolia

Di. 24. Juni 2014

Mensch und Smartphone: Über Bakterien eng verbunden

Die Bakterien, die sich auf dem Touchscreen eines Handys tummeln, entsprechen zu einem Großteil denen, die sich auch auf den Fingern seines Besitzers befinden. Zu diesem Schluss kommen US-Forscher, die die ganz persönliche Bakterien-Gemeinschaft auf der Haut von Menschen und auf ihren Smartphones untersucht hatten.

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Mehr als 80 Prozent der Bakterien, die am häufigsten auf Daumen und Zeigerfinger der Teilnehmer gefunden wurden, traten auch auf der Oberfläche ihres Mobiltelefons auf, wie die Forscher online im Fachjournal PeerJ berichten. Aus mikrobiologischer Sicht scheinen vor allem Frauen eng mit ihren Smartphones verbunden zu sein: Bei ihnen war die Übereinstimmung deutlicher als bei Männern, so die Forscher. Aber auch bei den Männern ähnelte die Bakterien-Gemeinschaft auf dem eigenen Handy noch deutlich mehr der eigenen individuellen Bakterienwelt als der einem Fremden.

Trotz der Tatsache, dass die Studie mit 17 Studienteilnehmern nur sehr klein gewesen sei, seien die Ergebnisse aber sehr aufschlussreich, meint Hauptautor James F. Meadow von der University of Oregon. Der Wissenschaftler und seine Kollegen sehen in ihrer Entdeckung ein großes Potenzial: Es könnte bedeuten, dass sich Smartphones in der Zukunft vielleicht als nicht-invasive Gesundheits- und Bakterien-Sensoren einsetzen ließen, so die Forscher. Mithilfe eines mikrobiellen Tests von Handy-Oberflächen könnte so zum Beispiel schnell festgestellt werden, ob Ärzte, Krankenpfleger oder Krankenhausbesucher auf ihren Händen gesundheitsschädliche Bakterien mit sich herumtragen, die auf diesem Weg in eine Klinik hinein oder aus ihr heraus gelangen können.

HH

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