Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Herzgesund zu leben lohnt immer

Aktuelles

Junge Frau mit Obst- und Gemüsekorb

Gesund leben - mit viel Obst und Gemüse etwa - nützt auch im mittleren Lebensalter Herz und Kreislauf.
© Daniel Ernst - Fotolia

Fr. 04. Juli 2014

Für einen herzgesunden Lebensstil ist es nie zu spät

Das Herz verzeiht mehr als man denkt. Dies legen die Ergebnisse einer US-amerikanischen Studie nahe. Demnach lohnt es sich auch im mittleren Lebensalter noch, ungesunde Lebensgewohnheiten abzulegen und durch gesunde zu ersetzen.

Anzeige

Auch wer als Jugendlicher wenig Wert auf seine Gesundheit gelegt hat, kann durch ein verändertes Verhalten mit 30 oder 40 Jahren seinem Herzen doch noch etwas Gutes tun und das Fortschreiten einer koronaren Herzkrankheit kontrollieren oder sogar rückgängig machen. Dies berichten die Forscher in der Fachzeitschrift Circulation. Zu einem herzgesunden Lebensstil zählten sie fünf Faktoren: kein Übergewicht, Nichtrauchen, körperliche Aktivität, geringer Alkoholkonsum und eine gesunde Ernährung.

Weniger als zehn Prozent der über 5.000 Studienteilnehmer konnten alle fünf Faktoren in ihrer Jugend bejahen. 20 Jahre später hatte etwa ein Viertel zumindest eine gesunde Gewohnheit zusätzlich angenommen. Jede zusätzliche positive Verhaltensweise verringerte die Wahrscheinlichkeit für verkalkte Herzkranzgefäße und dünnere Blutgefäße. Beides gilt als Hinweis auf eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems.

Die Forscher räumten damit gleich mit zwei weit verbreiteten Ansichten auf: Dass Erwachsene ihr Verhalten so gut wie nie ändern würden und dass es, selbst wenn sie es doch ändern würden, ab einem gewissen Alter, zumindest im Hinblick auf koronare Herzerkrankungen, ohnehin zu spät wäre. Allerdings gab es auch eine Kehrseite der Medaille. So hatten sich auch ganze 40 Prozent der Studienteilnehmer im Laufe der Zeit von gesunden Gewohnheiten verabschiedet. "Dies hatte einen messbaren negativen Einfluss auf die Koronararterien", sagt Studienleiterin Bonnie Spring, Professorin für Präventive Medizin an der Northwestern Universität in Chicago.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Thema der Woche: Kopfläuse vertreiben

Der Befall von Läusen ist der Albtraum aller Eltern und Lehrer. Es gibt aber keinen Grund zur Panik.

Zu viel Salz erhöht das Diabetes-Risiko

Die Natrium-Aufnahme könnte mit dem Risiko für Typ-2-Diabetes zusammenhängen.

5 Punkte, die Alzheimer vorbeugen

Durch eine gesunde Lebensweise lässt sich das Alzheimer-Risiko zumindest senken.

Mit Ernährung und Sport gegen Asthma

Beides zusammen bessert die Lebensqualität von Asthma-Patienten.

Thema der Woche: Schaufensterkrankheit

Was hinter der Krankheit steckt und wie sie sich behandeln lässt, erfahren Sie hier.

Typ-2-Diabetes rückgängig machen?

Dies ist offenbar noch mindestens 10 Jahre nach der Diagnose möglich.

Pflanzliche Ernährung lindert Sodbrennen

Eine Ernährungsumstellung hilft genauso gut wie Medikamente.

Lesertelefon: Unruhige Beine

Fragen zum Restless-Legs-Syndrom beantworten Experten am 21. September am Lesertelefon.

Kinder: Regeln zum Umgang mit Süßem

Die Stiftung Kindergesundheit warnt vor den Folgen eines übermäßigen Zuckerkonsums.

Apotheken geben mehr Cannabis ab

Im ersten Halbjahr 2017 stieg die Abgabe von Cannabisblüten kontinuierlich an.

Thema der Woche: Sport mit Arthrose

Die richtige Bewegung hilft, den Gelenkverschleiß zu bremsen.

Weniger Todesfälle durch Statine

Die Cholesterinsenker schützen vor einigem vorzeitigen Tod durch Herzkrankheiten.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen