Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert 1-3 Gläser Alkohol stören den Herz-Takt

Aktuelles

Gruppe älterer Menschen prostet sich mit gefüllten Rotweingläsern zu

Zur Geselligkeit gehört für viele ein Glas Wein. Für das Herz hat er jedoch nicht nur positive Wirkungen.
© contrastwerkstatt - Fotolia

Di. 15. Juli 2014

Schon 1-3 Gläser Alkohol stören den Herzrhythmus

Zu viel Alkohol ist schädlich, doch deuten einige Studien darauf hin, dass hin und wieder ein Glas Wein dem Herz sogar gut tun könnte. Eine aktuelle schwedische Forschungsarbeit lässt jedoch aufhorchen. Selbst moderate Mengen an Wein oder Schnaps können demnach die Gefahr für Vorhofflimmern erhöhen.

Anzeige

In der aktuellen Studie, in die Daten von rund 79.000 Schweden eingingen, zeigte sich, dass ein hoher Alkoholkonsum mit mehr als drei alkoholischen Getränken pro Tag mit Vorhofflimmern in Zusammenhang steht. Gleiches galt für Rauschtrinken, bei dem an einem Abend fünf oder mehr Drinks getrunken werden. Neu ist jedoch, dass die Gefahr offenbar auch schon bei moderaten Mengen an Wein oder Schnaps ansteigt, wie die Forscher vom Karolinska-Institut in Stockholm in einer Fachzeitschrift für Herzspezialisten berichten. Als moderat definierten die Wissenschaftler ein bis drei Gläser pro Tag. In einer zusätzlichen Analyse, in die noch Ergebnisse aus sechs weitere Studien eingingen, zeigte sich zudem, dass die Gefahr für Vorhofflimmern mit jedem zusätzlichen Glas pro Tag um acht Prozent anstieg.

Aufatmen können Biertrinker – diesmal zumindest. Für das Hopfengetränk fanden die Wissenschaftler keinen Zusammenhang zum Vorhofflimmern. "Eine Erklärung dafür haben wir nicht", sagt Hauptautorin Susanna C. Larsson. Vielleicht liege es daran, wie alkoholische Getränke über die Woche gesehen konsumiert werden. Demnach könnte der Unterschied darin bestehen, dass Bier über die Woche verteilt eher regelmäßig in geringeren Mengen getrunken werde, Wein oder Schnaps dagegen eher am Wochenende und dann unter Umständen in größeren Mengen. Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung die zu einem unnormal schnellen Herzschlag führt, was Krankheiten wie Schlaganfall, Herzschwäche oder Demenz begünstigen kann.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Steigt der BMI, steigt auch der Blutdruck

Mit jedem Kilo zu viel auf den Rippen steigt auch das Risiko für Bluthochdruck.

Die Wahrheit über Gluten

Welche Krankheiten Weizen auslösen kann und wer Gluten wirklich meiden sollte.

Braucht mein Kind eine Brille?

Diese 4 Anzeichen deuten auf eine Sehschwäche hin.

Medikamente auf die Kopfhaut auftragen

Mit der 5-Linien-Regel funktioniert das innerhalb kürzester Zeit.

3-in-1-Pille senkt Blutdruck effektiv

Die Kombi-Pille könnte die Therapie in Zukunft deutlich vereinfachen.

Wie viel Sport macht glücklich?

Eine neue Studie zeigt: Mehr ist nicht unbedingt besser für die Psyche.

Salz: Schädlich oder nicht?

Eine große Studie kommt zu einem überraschenden Ergebnis.

Sehschwäche in der Schwangerschaft

Bei diesen Symptomen sollten Schwangere sofort einen Augenarzt aufsuchen.

Sommer: Augen vor Infektionen schützen

Beim Schwimmen im Freibad, See oder Meer lauern einige Gefahren.

Vollkorn für gesunde Zähne

Vollkornprodukte haben einen schützenden Effekt auf Zähne und Zahnfleisch.

Checkliste: So wird die Küche glutenfrei

Wer unter einer Zöliakie leidet, dem schaden bereits kleinste Weizen-Krümel.

Diabetes: Abnehmen rettet Betazellen

Eine Gewichtsabnahme kann die Stoffwechselkrankheit stoppen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen