Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Zwei Stunden im Auto machen krank

Aktuelles

Junger Arbeitnehmer in einem Auto

Autofahren schadet der Gesundheit, da es für Stress und zu wenig Bewegung sorgt.
© Gudellaphoto - Fotolia

Mi. 16. Juli 2014

Zwei Stunden im Auto machen krank

Regelmäßig mehr als zwei Stunden am Stück hinter dem Steuer zu sitzen, schadet der Gesundheit. So das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern aus Australien. Die Zeit im Auto habe demnach auf Dauer große Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die körperliche Aktivität der Fahrer.

Anzeige

Die Studie umfasste 40.000 Australier zwischen 47 und 75 Jahren. Studienteilnehmer, die mehr als zwei Stunden pro Tag hinter dem Lenkrad verbrachten, griffen eher zur Zigarette. Sie neigten außerdem zu Fettleibigkeit und Bewegungsmangel. "Die Untersuchungen bestätigen, dass tägliches mehrstündiges Autofahren einen hohen Stresspegel verursacht und sich negativ auf den Schlaf und die Regeneration des Körpers auswirkt", so die Hauptautorin der Studie Dr. Ding Ding von der University School of Public Health in Sydney. Dabei sind die möglichen Folgen aber nicht gleich wahrscheinlich.

Berechnungen der Forscher zufolge erhöhte sich das Risiko um ...

  • ... 78% für Fettleibigkeit
  • ... 57% für Bewegungsmangel
  • ... 86% für Schlafstörungen
  • ... 43% für eine geminderte Lebensqualität
  • ... 33% für psychische Probleme

Die Studienergebnisse deuten außerdem darauf hin, dass besonders Menschen im mittleren Alter und ältere Menschen gefährdet sind. Dabei spielen der Grund für die Vielfahrerei sowie das Geschlecht und die Bildung keine Rolle. "Die Studie stellt ganz deutlich heraus, dass Autofahren ein potenzieller Risikofaktor für die öffentliche Gesundheit ist", so Ding. Er empfiehlt, Strategien zu entwickeln, die die Zeit hinter dem Steuer reduzieren. So könne das allgemeine Wohlergehen jedes Einzelnen gestärkt werden.

JW

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Herzkrankheiten sind Todesursache Nr. 1

Vor allem Frauen sind Risikopatienten, wie der Deutsche Herzbericht zeigt.

Wie gefährlich ist die Schweinepest?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung äußert sich zum Gesundheitsrisiko für Verbraucher.

Radfahren schadet der Manneskraft nicht

US-Forscher geben Entwarnung für Freizeit- und Sportradler.

NAI vom 15.1.2018: Gesunde Zähne zeigen

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten startet die neue Serie „Gesunde Zähne zeigen“.

Thema der Woche: 7 Tipps für Erkältete

Mit diesen Tipps sind Sie schnell wieder auf den Beinen.

Nahrungsergänzung: Neue Höchstmengen

Experten haben ihre Empfehlungen für Vitamine und Mineralstoffe aktualisiert.

Säuglingsmilch nicht selbst herstellen

Solche Milch liefert unter Umständen nicht genug Nährstoffe und kann Babys krank machen.

EMS-Training: Nicht ohne Risiko

Der neue Trendsport kann unter Umständen Muskeln und Nieren schädigen.

Kleine Wunden selbst versorgen

Mit diesen Tipps lassen sich Schnitt- oder Schürfwunden ganz einfach selbst versorgen.

Sehfehler sind schuld an vielen Skiunfällen

Eine passende Skibrille kann Unfälle verhindern. Experten erklären, worauf es beim Kauf ankommt.

Thema der Woche: Warzen loswerden

Was neben Schneckenschleim sonst noch gegen die lästigen Hautmale hilft.

Rückenschmerzen selbst behandeln

Apotheker geben Tipps, wie sich beginnende Schmerzen in den Griff bekommen lassen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen