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Junge Frau mit langen schwarzen Haaren, rot-weiß gestreiftem Langarmshirt, an einem Küchenholztisch sitzend und sich die Nase putzend

Schnupfen und Niesanfälle plagen Hausstaub-Allergiker.
© leungchopan - Fotolia

Do. 24. Juli 2014

Impfung gegen Hausstaub-Allergie rückt näher

Ein neuer Ansatz US-amerikanischer Forscher gibt Menschen, die allergisch auf Hausstaubmilben reagieren, Hoffnung. Es handelt sich dabei um ein speziell entwickeltes "Paket" aus einem Impf- und einem Hilfsstoff, das die natürliche Immunantwort des Körpers auf die Milben verstärken soll.

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Zumindest in Labortests als auch bei Versuchen mit Mäusen habe sich der neue Ansatz bereits bewährt, berichten die Wissenschaftler von der Universität Iowa. Demnach verringerten sich bei Mäusen, die mit dem "Paket" in Nanogröße geimpft worden waren, entzündliche Prozesse in der Lunge um 83 Prozent. Und das, obwohl die Mäuse dem Allergie-Auslöser über neun Tage hinweg täglich ausgesetzt wurden. Auch nahm die Menge an erwünschten Antikörpern gegen die Allergie-Auslöser zu.

Die Impfung bekämpfe die Milben-Allergie, indem sie die Immunantwort des Körpers auf natürliche Weise verändere, so die Forscher. Wie dies geschieht, erläutern die Wissenschaftler in der pharmazeutischen Fachzeitschrift AAPS Journal: Der Clou ist demnach der Hilfsstoff, der mit dem Impfstoff kombiniert wird und dessen Wirkung verstärkt. Der Hilfsstoff ist ein Stückchen Erbgut eines Bakteriums, das die Körperabwehr besonders in Alarmbereitschaft versetzt. Zudem bringt es Immunzellen dazu, sich auf das Gesamtpaket zu stürzen und sich allen Bestandteilen, eben auch dem Impfstoff, anzunehmen. In Laborversuchen seien auf diese Weise 90 Prozent der "Impfstoff-Hilfsstoff-Pakete" von Immunzellen aufgenommen worden, berichten die Forscher. Die Kombination verändere zudem die Immunantwort, indem der Körper beginne, Antikörper zu produzieren, die den schädlichen Auswirkungen von Hausstaubmilben entgegenwirken.

HH

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