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Mädchen sitzt in der Klasse und hält sich den Kopf.

Stress in der Schule gehört zu den häufigen Kopfschmerzauslösern.
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Mi. 30. Juli 2014

Sechs häufige Auslöser für Kopfschmerzen bei Kindern

Kopfschmerzen sind bei Teenagern und selbst Grundschulkindern keine Seltenheit, Tendenz steigend. Der US-Kinderarzt Nick DeBlasio vom Cincinnati Childrens’s Hospital Medical Center nennt sechs häufige Gründe, die gelegentliche Kopfschmerzen verursachen können.

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  • Zu wenig Trinken: Viele Kinder vergessen das Trinken. Flüssigkeitsmangel sei eine der Hauptursachen für Kopfschmerzen, sagt DeBlasio. Dies mache sich besonders bei warmem Wetter bemerkbar, wenn sich Kinder im Freien mehr bewegen und durch Schwitzen Flüssigkeit verlieren. Sollte dies der Fall sein, könnte es schon helfen, darauf zu achten, dass das Kind genug Wasser trinkt.
  • Unregelmäßige Mahlzeiten können Kopfschmerzen begünstigen, zum Beispiel wenn Schüler das Frühstück ausfallen lassen oder zu lange nichts essen. Eine ausgewogene Ernährung mit Obst und Gemüse spiele hier ebenfalls eine wichtige Rolle, betont der Kinderarzt.
  • Schlafmangel kann zu Kopfschmerzen führen. "Schüler auf weiterführenden Schulen brauchen zehn bis zwölf Stunden Schlaf", sagt DeBlasio. Bekommen sie weniger als zehn, reiche dies nicht aus, um ausgeruht zu sein.
  • Stress ist schon lange kein Phänomen mehr, das nur Erwachsene betrifft. Die Anforderungen in der Schule, Probleme mit Mitschülern oder im Elternhaus, ein vollgepacktes Freizeitprogramm oder ein bevorstehender Umzug – dies alles kann Kinder stressen und zu Kopfschmerzen führen. Ruhe und Entspannung, zum Beispiel mithilfe von Entspannungsverfahren wie Fantasiereisen oder progressiver Muskelentspannung, können den Stress und damit die Schmerzen lindern.
  • Sehschwäche: Das Lesen in Heften und Büchern oder an der Tafel gehört zum Schulalltag. Schon leichte Sehschwächen können dazu führen, dass sich die Augen überanstrengen und Kopfschmerzen entstehen. Ein Sehtest beim Augenarzt gibt Aufschluss darüber, ob eine Brille helfen kann.
  • Familiäre Vorgeschichte: Leiden schon die Eltern häufiger unter Kopfschmerzen, kann dies auch die Kinder betreffen.

Bevor man die Kopfschmerzen selbst behandelt, raten Fachleute immer zu einem Gespräch mit dem Arzt. Das gilt auch für freiverkäufliche Mittel wie Ibuprofen oder Paracetamol. Wichtig: Wegen der Gefahr ernster Nebenwirkungen ist Acetylsalicylsäure (ASS) für Kinder unter 14 Jahren nicht geeignet.

Ausführliche Informationen über Kopfschmerz und Migräne bei Kindern gibt die Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft im Internet z.B. in dem Dokument Wenn Kinder Kopfschmerzen haben.

HH

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