Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Welche Medikamente Schwangere vertragen

Aktuelles

Sommerfoto: Schwangere Frau, blaues Shirt, rosa Freizeithose, Strohhut neben sich, lehnt an einem Baum auf einer Wiese und genießt die Sonne

Viele werdende Mütter genießen die Schwangerschaft. Bei Beschwerden oder Erkrankungen wissen Arzt oder Apotheker Rat.
© DoraZett - Fotolia

Di. 12. August 2014

Welche Medikamente Schwangere vertragen

In der Schwangerschaft die richtigen Arzneimittel zu finden, ist gar nicht so einfach, schließlich soll es Mutter und Kind gut gehen. Die Apothekerkammer Niedersachen gibt daher Tipps, was Schwangere bei Husten, Schnupfen und Co. tun können.

Anzeige

Schmerzen
Bei Schmerzen, ist Paracetamol das Medikament der Wahl. Es ist gut verträglich, wenn es in der richtigen Dosierung eingenommen wird. Ibuprofen hilft ebenfalls bei Schmerzen, sollte aber ab der 28. Schwangerschaftswoche nicht mehr angewendet werden.

Schnupfen
Bei Schnupfen gibt es spezielle salzhaltige Nasensprays und Nasenöle ohne Paraffin, die Linderung verschaffen. Die meisten herkömmlichen Schnupfensprays sind für Schwangere nicht zugelassen. Sie sollten im Notfall nur zwei bis drei Tage in niedrigster Konzentration angewendet werden. Bei Allergien und Entzündungen können cortisonhaltige Nasensprays vom Arzt verschrieben werden.

Verstopfung
Schwangere halten sich von Abführmitteln am besten komplett fern. Auch von pflanzlichen wie Sennesblättern oder Aloe. Besser ist es, soweit erlaubt, die Flüssigkeitsmenge zu erhöhen, sich vermehrt zu bewegen und Ballaststoffe wie Flohsamen zu sich zu nehmen, die im Darm aufquellen. Glycerin-Zäpfchen oder Lactulose aus der Apotheke unterstützen die Verdauung ebenso.

Übelkeit
Zunächst einmal gilt es, viel zu trinken und kleine Portionen zu essen. Fettige und stark gewürzte Speisen sind für Schwangere weniger geeignet. Zwieback und Knäckebrot hat man am besten immer in Griffweite. Auch der Einsatz von Ingwerkapseln oder Ingwertropfen hat sich bewährt.

Wichtig ist, dass sich Schwangere im Krankheitsfall sofort an ihren Arzt oder Apotheker wenden, um sich beraten zu lassen. Nichts zu tun, kann unter Umständen genauso schädlich für das ungeborene Kind sein, wie die falschen Arzneimittel einzunehmen.

AK-Nds/JW

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Sitz-Training gegen Ohnmachtsanfälle

Menschen, die häufiger das Bewusstsein verlieren, könnten davon profitieren.

Späte Vaterschaft birgt Risiken

Auch das Alter des Vaters wirkt sich auf den Verlauf einer Schwangerschaft aus.

Biotin kann Bluttest verfälschen

Präparate mit Biotin können offenbar Laborergebnisse beeinflussen- mit gefährlichen Folgen.

Bauchschmerzen bei einem Herzinfarkt?

Gerade bei älteren Frauen macht sich ein Herzinfarkt oft anders bemerkbar.

Cholesterin-Senker auch im hohen Alter?

Ältere Menschen profitieren durchaus von Statinen, zeigt eine neue Untersuchung.

Vitamin-Pillen nicht in Küche oder Bad lagern

Zu hohe Luftfeuchtigkeit zerstört die Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln.

Menstruationstasse oder Tampon?

Eine Frauenärztin erklärt, für wen sich Menstruationstassen eignen.

Mehr Jüngere erleiden einen Herzinfarkt

Ein Risikofaktor dafür könnte Drogenmissbrauch sein, glauben Forscher.

Hautpflege: 7 Mythen im Faktencheck

Sorgt Schokolade wirklich für Pickel? Eine Dermatologin klärt auf.

Abnehmen: Laufband oder Hantelbank?

Ausdauer- oder Muskeltraining? So lässt sich am besten Gewicht verlieren.

Vitamin D schützt nicht vor Depressionen

Auch andere Nahrungsergänzungsmittel haben keine Auswirkungen auf die Psyche.

Was tun, wenn Wunden lange bluten?

Experten klären am Lesertelefon über Blutgerinungsstörungen auf.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen