Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Wer mit Bus und Bahn pendelt, ist schlanker

Aktuelles

Szene in U-Bahnhof mit Pendlern auf dem Bahnsteig in Bewegung (Unschärfe)

Menschen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit pendeln, sind schlanker.
© Pink Badger - Fotolia

Do. 21. August 2014

Körpergewicht: Lieber mit Bus und Bahn pendeln als mit dem Auto

Trotz Staus und Feierabendverkehr nehmen viele Menschen lieber das Auto, um zur Arbeit zu kommen, als Bus, Bahn oder Rad. Britische Forscher haben jetzt herausgefunden, dass es sich im Hinblick aufs Gewicht allerdings lohnen könnte, das Auto stehen zu lassen.

Anzeige

In einer großen, nationalen Studie zeigte sich, dass Personen, die für ihren Weg zur Arbeit und zurück öffentliche Verkehrsmittel nutzten, zu Fuß gingen oder mit dem Fahrrad fuhren im Schnitt ein paar Pfunde weniger wogen als Autofahrer. Interessant daran war, dass sich die Vorteile nicht nur bei aktiver Fortbewegung (Fahrrad, zu Fuß) bemerkbar machten, sondern genauso bei der Nutzung von S- und U-Bahn, Bus oder Tram. Dies galt sowohl in Bezug auf den Body Mass Index (BMI) als auch für den Körperfettanteil, berichten die Forscher in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift British Medical Journal.

In ihrer Studie zeigte sich, dass über 70 Prozent der Studienteilnehmer mit dem Auto zur Arbeit fuhren. Nur etwa jeder Zehnte nahm die Öffentlichen, und 14 Prozent der Männer sowie 17 Prozent der Frauen gingen zu Fuß oder fuhren mit dem Rad. Der BMI der Männer lag im Schnitt bei 28, bei Frauen um die 27. Ein Wert zwischen 18,5 bis 24,9 gilt als optimal, ein Wert ab 25 könnte auf Übergewicht hindeuten. Aus der Auswertung von rund 7.500 Datensätzen zu BMI und Körperfettanteil ging nun hervor, dass Studienteilnehmer, die nicht mit dem Auto fuhren, im Mittel 2,5 bis 3 Kilo weniger wogen als Autofahrer. In Punkten auf der BMI-Skala entsprach dies 0,7 bis 1. Die Ergebnisse für den Körperfettanteil seien ähnlich und ebenfalls deutlich gewesen, berichten die Forscher. Zwar könne man aufgrund der Studie keinen direkten Rückschluss auf Ursache und Wirkung ziehen. Den Versuch, das Auto stehen zu lassen, könnte es aber allemal wert sein.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Tee und Äpfel senken Blutdruck

Das liegt an bestimmten Pflanzenstoffen, die Flavanole heißen.

Babyflaschen setzen viel Mikroplastik frei

Die Belastung steigt besonders, wenn heiße Flüssigkeit darin zubereitet wird.

Engpässe bei Grippeimpfstoffen

Eine Umfrage zeigt, wie angespannt sich die Lage zurzeit darstellt.

Depression: Zu viel Schlaf ist schädlich

Viel Schlaf und langes Liegen im Bett kann die Symptome verschlechtern.

Starke Kopfschmerzen sind ein Warnzeichen

Extreme Kopfschmerzen können auf ein lebensgefährliches Aneurysma hindeuten.

Gesundheits-Apps auf Rezept

In Deutschland gibt es künftig Gesundheits-Apps, die kostenfrei auf Kassenrezept verfügbar sind.

Verstopfung in der Schwangerschaft

Etwa jede zweite Frau leidet während und kurz nach der Schwangerschaft unter Verstopfungen.

Vitamin D und Kalzium helfen bei Schwindel

Wiederkehrende Schwindelattacken könnten damit verhindert werden, zeigt eine neue Studie.

Fisch kann Listerien enthalten

Einige Menschen müssen bei geräuchertem oder rohem Fisch aufpassen.

Wann ist Unordnung nicht mehr normal?

Eine Psychologin erklärt, was es mit dem Messie-Syndrom auf sich hat und welche Warnzeichen es gibt.

Physiotherapie bessert Ischiasbeschwerden

Fängt die Therapie so früh wie möglich an, zeigt sie oft gute Ergebnisse.

Ab 40 zur Glaukom-Früherkennung

Auf diese Weise kann die Augenkrankheit frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen