Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Wandern: Was tun bei Blasen an den Füßen?

Aktuelles

Älteres Paar in den 60ern, beide knallrote Wanderanoraks, mit Wanderstöcken beim Wandern in den Bergen

Der Herbst steht vor der Tür, die Hauptwandersaison der Deutschen.
© Patrizia Tilly - fotolia

Mo. 08. September 2014

Wandern: Was tun bei Blasen an den Füßen?

Herbstzeit ist Wanderzeit. Als schmerzende Erinnerung bringen viele von einer Wanderung jedoch Blasen an den Füßen mit. Tipps, was man dann tun kann und wie man den Blasen beim nächsten Mal vorbeugt, gibt der Landesapothekerverband Baden-Württemberg.

Anzeige

Kleinere Blasen sollte man, wenn sie nicht extrem schmerzen oder spannen, im Normalfall nicht aufstechen. Als erste Hilfe reicht es, ein gut abdeckendes Blasenpflaster darüber zu kleben. Diese speziellen Pflaster wirken wie eine zweite Haut. Darunter hat die Blase Zeit, innerhalb einer Woche abzuheilen. Bei Blasen, die dagegen sehr spannen und wehtun, kann es helfen, sie aufzustechen. Dabei die Blase mit einer unbedingt desinfizierten Nadel anpieksen, etwas von der klaren Flüssigkeit ablassen und dann ebenfalls ein Blasenpflaster darüber kleben. Auf keinen Fall sollten Blasen aufgeschnitten werden. Das Risiko einer Entzündung ist durch den Schnitt zu hoch.

Wenn sich eine Blase am Rand rötlich verfärbt, sich teilweise sogar von alleine etwas öffnet und eine Flüssigkeit absondert, die nicht mehr farblos ist und eventuell unangenehm riecht, muss man zum Arzt. Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass Bakterien in der Blase aktiv sind und eine Entzündung verursacht haben.

Um neuerlichen Blasen vorzubeugen, ist es ratsam, neue Schuhe vor der ersten Tour gründlich stundenweise zu Hause oder auf kurzen Spaziergängen einzulaufen. Zudem gilt es, Reibung zu vermeiden. Denn Blasen entstehen, wenn eine Hautstelle lange oder permanent gerieben wird. Dann bildet sich dort im Zwischenraum zwischen den Hautschichten eine leichte Entzündung, in der sich Wasser einlagert. Diese Erhebung schmerzt und wird zu einer Druckstelle im Schuh. Damit diese Reibung erst gar nicht entsteht, können Füße vor langen Strecken mit Hirschtalg oder ähnlichen Cremes eingerieben werden. Ein guter Trick ist auch das Tragen von zwei Paar Socken. So reiben nur die Socken aneinander und die Reibung zwischen Schuh und Haut wird vermindert.

LAV BaWü/FH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Zu viel Magnesium verursacht Durchfall

Experten empfehlen eine Tageshöchstmenge für Nahrungsergänzungsmittel.

Verstopfung bei Kindern behandeln

Ein Apotheker erklärt, was bei Problemen mit der Verdauung hilft.

Rentner schlafen besser und länger

Im Ruhestand lösen sich offenbar viele Schlafprobleme in Luft auf.

Gesunde Ernährung gegen MS-Symptome

Eine US-Studie zeigt, welchen Einfluss die Ernährung bei Multipler Sklerose hat.

Thema der Woche: Rotavirus

Besonders für Säuglinge und Kleinkinder ist das Magen-Darm-Virus gefährlich.

Akupunktur lindert Gelenkschmerzen

Die Methode hilft Frauen, die infolge einer Brustkrebs-Therapie unter Schmerzen leiden.

Senioren mangelt es an Vitamin D und B12

Forscher haben untersucht, wie gut über 65-Jährige mit Vitaminen versorgt sind.

Wie finde ich einen guten Chirurgen?

Experten zeigen Qualitätskriterien, die ein guter Chirurg erfüllen sollte.

Nudeln machen nicht alle Menschen dick

Die Gene entscheiden offenbar mit, welche Lebensmittel uns dick machen.

Ärzte warnen vor Vitamin-D-Überdosis

Wer hoch dosierte Präparate einnimmt, riskiert unter anderem Nierenschäden.

Thema der Woche: Feiertage genießen

Mit diesen 22 Tipps können Sie die Vorweihnachtszeit entspannt genießen.

Neue Zeckenart breitet sich aus

Die neue Art ist ein weiterer möglicher Überträger des gefürchteten FSME-Virus.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen