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Foodpic: Nahaufnahme: Holzlöffel, darin Schlagsahne, als Deko Minzblatt, auf Holztisch

Freispruch für die Sahne? Zumindest in Sachen Diabetes-Risiko scheint sie dem Körper gut zu tun.
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Di. 16. September 2014

Fett aus Milchprodukten senkt Diabetes-Risiko

Allen, die gegen Sahne, Vollfettmilch oder Crème double wettern, könnte eine neue Studie zumindest teilweise den Wind aus den Segeln nehmen. Denn diese deutet darauf hin, dass Fett aus Milchprodukten vor Diabetes schützen kann.

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Nach Analyse der Daten von fast 27.000 Studienteilnehmern kamen Forscher aus Schweden zu folgendem Ergebnis: Teilnehmer, die am meisten Milchprodukte mit hohem Fettgehalt verzehrten – und zwar acht oder mehr Portionen pro Tag – hatten ein 23 Prozent niedrigeres Risiko an Typ-2-Diabetes zu erkranken als Teilnehmer, die am wenigsten (höchstens eine Portion pro Tag) konsumierten. Das berichtete Dr. Ulrika Ericson von der Universität Lund auf einer Diabetes-Tagung in Wien.

Ein Blick ins Detail zeigte, dass der Verzehr von viel Sahne, genauer 30 ml und mehr pro Tag, mit einer um 15 Prozent geringeren Diabetes-Gefahr einherging als ein geringer Konsum (lediglich 0,3 ml und weniger pro Tag). Ein ähnlicher Trend zeigte sich für fermentierte Milchprodukte mit hohem Fettgehalt, wie Rahmjoghurt oder Vollfettquark. Studienteilnehmer, die täglich 180 ml davon zu sich nahmen, hatten ein um ein Fünftel geringeres Diabetes-Risiko im Vergleich zu Studienteilnehmern, die nichts davon verzehrten. Keinen Zusammenhang fanden die Forscher hingegen zwischen Milchprodukten mit niedrigem Fettgehalt und der Gefahr, an Diabetes zu erkranken.

Anders sah es jedoch für Fleisch und Fleischprodukte aus. Hier erhöhte sich das Diabetes-Risiko für alle, die viel und gerne Fleisch aßen, egal wie hoch der Fettgehalt war. "Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass Fett aus Milchprodukten, im Gegensatz zu tierischen Fetten, bei der Vorbeugung der Zuckerkrankheit eine Rolle spielen könnte", resümierte Ericson.

HH

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