Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Gröhe: Vor-Ort-Apotheken erhalten

Aktuelles

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

Dass man sich auf die gute Gesundheitsversorgung in Deutschland verlassen könne, liege auch wesentlich an den Apotheken, sagte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zur Eröffnung des diesjährigen Apothekertages in München.
© Alois Müller/PZ

Do. 18. September 2014

Gesundheitsminister Gröhe: Vor-Ort-Apotheken erhalten

"Die öffentlichen Vor-Ort-Apotheken müssen erhalten bleiben, denn dass wir uns auf eine sehr gute Gesundheitsversorgung in Deutschland verlassen können, liegt auch wesentlich an den deutschen Apotheken", sagte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zur Eröffnung des diesjährigen Apothekertages in München.

Anzeige

Das große Vertrauen der Menschen in die Apotheken vor Ort ist auch der Beweis für deren Unentbehrlichkeit, führte der Minister weiter aus. "Die Menschen wollen die Apotheke vor Ort". Die Bundesregierung wolle sich deshalb mit aller Kraft dafür einsetzen, dass sich auch in Zukunft die Menschen an eine Apotheke vor Ort wenden können. Gröhe als Vater von vier Kindern weiß den Apothekennotdienst auch selbst zu schätzen und lobte den Herstellungsbereich in Apotheken mit seinen millionenfachen individuellen Rezepturen.

Der Minister will zudem die Gesundheitsversorgung im ländlichen Bereich sichern. Denn dort gibt es eine zunehmend geringere Arzt- und Apothekendichte. Gröhe will überdies an dem System der Freiberuflichkeit der Apotheker und der inhabergeführten Apotheken – im Gegensatz zu Apothekenketten – festhalten. Das habe sich bewährt und sei der Garant für die funktionierende Versorgung und ihre Qualität. In der Honorierungsfrage, die die Apotheker anmahnen, will Gröhe mit den Standesvertretern der Apotheken im Gespräch bleiben.

Verschiedene besondere Herausforderungen sieht der Minister für das zukünftige Gesundheitswesen. Dazu gehören neben dem Strukturwandel auf dem Lande die allgemeine demografische Entwicklung. Ältere Menschen brauchen mehr Beratung angesichts der verschiedenen Medikamente, die sie nehmen müssen. Gröhe begrüßte die Maßnahmen aus der Apothekerschaft zu Medikationsanalyse und Medikationsmanagement und zur besseren Fälschungssicherheit von Arzneimitteln.

Insgesamt will sich das Gesundheitsministerium dafür einsetzen, dass angesichts steigender Zahlen bei chronischen Volkskrankheiten wie Diabetes oder Demenz die Menschen Zugang zu neu erforschten Arzneimitteln haben, ohne die gesetzlichen Krankenkassen über Gebühr zu belasten. Für die kommenden Aufgaben wünscht er sich die Kooperation mit den Pharmazeuten.

JPL

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Hitzewelle: 10 Tipps von Notfallmedizinern

Worauf man jetzt achten muss, um gesund und fit zu bleiben, erklärt ein Experte.

10 Fakten zur Darmkrebsvorsorge

Fragen und Antworten zum Stuhltest und der Darmspiegelung im Überblick.

Bindehautentzündung: Wann zum Arzt?

In manchen Fällen helfen Hausmittel, häufig ist jedoch ein Arztbesuch ratsam.

Kommt eine Impfung gegen Noroviren?

Noroviren sind häufige Auslöser für schwere und ansteckende Magen-Darm-Infektionen.

Neue Therapie bei Kleinwuchs

Forscher haben ein neues Medikament erfolgreich bei Kindern getestet.

Erste Hilfe bei Kreislaufproblemen

Die sommerlichen Temperaturen schlagen vielen Menschen auf den Kreislauf.

Hautpflege-Tipps für Menschen mit Vitiligo

Je nach Ausmaß kann die Weißfleckenkrankheit eine große Belastung für Betroffene sein.

Blutgruppen lassen sich umwandeln

Forschern ist es gelungen, Blutgruppe A in die universell einsetzbare Blutgruppe 0 zu verwandeln.

Windpocken-Impfung: Doppelter Schutz

Die Impfung senkt auch das Risiko für eine schmerzhafte Gürtelrose.

Hat Zähneknirschen auch Vorteile?

In manchen Fällen kann sich Zähneknirschen auch positiv auswirken.

Neues Medikament gegen Arthritis getestet

Der Wirkstoff Upadacitinib zeigt in einer klinischen Studie sehr gute Erfolge.

Diabetes-Medikament gegen Hormonstörung?

Metformin könnte Frauen helfen, die unter einem Überschuss an männlichen Hormone leiden.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen