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Frisch gedrehte Marihuana Zigarette

Cannabis wird oft in Form von Marihuana geraucht. Dabei handelt es sich um die getrockneten Blüten und kleinen Blätter der Pflanze.
© deviantART - Fotolia

Di. 07. Oktober 2014

Cannabis: Ergebnisse aus 20 Jahren Forschung

In den Augen vieler Jugendlicher und junger Erwachsener ist das Rauchen von Cannabis ein relativ harmloses Vergnügen. Dass dies so nicht ganz stimmt, stellte jetzt der Brite Professor Wayne Hall, Suchtexperte bei der WHO, fest. In der Fachzeitschrift Addiction fasste er die Erkenntnisse aus 20 Jahren Cannabis-Forschung zusammen.

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  • Unfallgefahr: Eine tödliche Überdosis an Cannabis gebe es zwar nicht, so Wayne. Allerdings verdopple sich das Risiko, beim Autofahren einen Unfall zu bauen, nach dem Konsum von Cannabis. Kommt auch noch Alkohol hinzu, erhöhte sich die Gefahr eines Unfalls noch weiter.
  • Schwangerschaft: Während einer Schwangerschaft könne sich zudem durch Cannabis das Geburtsgewicht des Babys leicht verringern, so der Professor vom King's College in London.
  • Abhängigkeit: Darüber hinaus besteht Hall zufolge auf lange sich gesehen die Gefahr, abhängig zu werden. So entwickelt einer von sechs Jugendlichen, die regelmäßig Cannabis rauchen, Anzeichen einer Abhängigkeit sowie einer von zehn erwachsenen Konsumenten.
  • Psyche: Durch regelmäßigen Cannabis-Konsum verdoppelt sich das Risiko für Schizophrenie und Psychosen, insbesondere bei Menschen, in deren Familie schon einmal psychotische Störungen aufgetreten sind.
  • Körper: Wer regelmäßig Cannabis rauche, laufe eher Gefahr, an einer chronischen Bronchitis zu erkranken, resümiert Hall. Im mittleren Lebensalter scheine sich zudem die Gefahr für einen Herzinfarkt zu erhöhen.
  • Lebensumfeld: Forschungsergebnisse deuten zudem darauf hin, dass Jugendliche, die regelmäßige Cannabis rauchen, häufiger einen geringeren Bildungsstand haben als ihre Altersgenossen und eher zu anderen verbotenen Drogen greifen. Unklar sei jedoch, ob es hier tatsächlich einen kausalen Zusammenhang gebe, so Hall.

HH

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