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Verschiedene Gefäße mit farbenfrohen Gewürzen und Kräutern

Was die Geschmacksknospen kitzelt, kann dabei helfen, gesünder zu leben.
© Sebastian Duda - Fotolia

Mi. 29. Oktober 2014

Gewürze und Kräuter: Gesunde Note für die Küche

Ob orientalisch, mediterran oder aus dem heimischen Garten: Kräuter und Gewürze geben vielen Speisen ihren besonderen Pfiff. Und nicht nur das. Was die Geschmacksknospen kitzelt, kann auch dabei helfen, gesünder zu leben, so die Ergebnisse, die Ernährungsforscher in einem Sonderheft der Fachzeitschrift Nutrition Today zusammengetragen haben.

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  • Voller Geschmack: Mit Kräutern und Gewürzen verfeinert schmecken kalorienarme Gerichte mit magerem Fleisch, Gemüse oder Nudeln genauso gut wie ihre kalorienreichen Gegenstücke. Zu diesem Ergebnis kommt James O. Hill von der University of Colorado in seiner Studie. Die Zugabe von Kräutern und Gewürzen könnte demnach all jenen helfen, die langfristig den Fettanteil in ihren Mahlzeiten reduzieren wollen.
  • Weniger Salz: Reduzieren lässt sich mit den pflanzlichen Würzmitteln auch das Salz im Essen, ohne dass der Geschmack darunter leidet. In einer US-Studie der Johns Hopkins Universität zeigte sich, dass Studienteilnehmer, die Verhaltensroutinen erlernten, zum Beispiel wie man Gewürze in der Küche einsetzen kann, weniger im Kochsalz enthaltenes Natrium zu sich nahmen als Teilnehmer ohne solche Verhaltenstipps.
  • Kalorienverbrauch: Chilipulver oder Cayennepfeffer, in kulinarischen Mengen verwendet, kurbelt den Energieverbrauch an und steigert das Sättigungsgefühl. Dies geht aus einer Studie von Margriet Westerterp-Plantenga von der Universität in Maastricht in den Niederlanden hervor. Damit könnte das scharfe Gewürz Menschen helfen, die mit Gewichtsproblemen zu kämpfen haben.
  • Herz und Kreislauf: Mit einer speziellen Gewürzmischung, die US-Forscher aus Pennsylvania einer fettreichen Mahlzeiten zugesetzt hatten, lag der Insulinspiegel nach der Mahlzeit bei Testpersonen niedriger als bei Verzehr der gleichen Mahlzeit ohne den Gewürz-Mix. Auch die Menge an speziellen Blutfetten, den Triglyceriden, im Blut war niedriger. Gewürze, so das Fazit der Forscher, können demnach dabei helfen, Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern.
  • Blutzucker: In einer Zusammenfassung bisheriger Studienergebnisse zur Wirkung von Zimt zeichnete sich zudem ab, dass sich das Gewürz offenbar positiv auf den Blutglukosespiegel und die Insulin-Empfindlichkeit auswirken kann.

Die einzelnen Beiträge sind komplett und für jedermann frei zugänglich auf der Website zum Sonderheft Spices and Herbs: Improving Public Health Through Flavorful Eating im Internet zu lesen (in englischer Sprache).

HH

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